Veranstaltung Nummer 2 der Fadzanadas-Leute in der Tanzwerkstatt Wilthen und nach dem großen Erfolg der Tanzmann-Veranstaltung waren die Erwartungen sehr hoch. Die Wilthener Kirchturmglocke schlug gerade die erste Stunde, als wir die Kleinstadt erreichten.

Passend zum Motto „In der Hitze der Nacht“ jonglierte jemand gut sichtbar vor dem Haus mit brennenden Fackeln. Drinnen war es dann gleich mal herrlich heiß und stickig. Lässt sich in so flach gebauten Räumlichkeiten nicht ganz vermeiden. Schade nur dass irgendwann die Zuluft gar nicht mehr funktionierte und es im Tanzbereich beinahe unerträglich wurde.

Die letzten Platten der Microbodies bekam ich noch mit. Zeitgemäßer Minimal auf recht hohem Niveau jedoch ohne allzu große Wirkung beim Publikum. Danach B.lue der mit wirklich hervorragendem Mixing überzeugen konnte. Seine Musik bewegte sich irgendwo zwischen Deephouse, Minimal und immer mal wieder breakbeatigen Stücken. Keine Scheu vor älteren Stücken mit Prädikat und Remixe etwas bekannterer Titel bereicherten das Set zusätzlich, ohne es auch nur ein bisschen kitschig werden zu lassen.

Im Chill-Bereich spielte derweil Wossy ein wunderschönes Set mit Breakbeats, Ambient und melodiösen Chill-Klängen. Herrlich! Hier übernahmen dann die Bitchbrothers und gingen langsam aber sicher in Richtung schöner gediegener House- und Minimalplatten. Die Tanzfläche beschallte derweil Dynamin mit aktuellen Platten. Aber irgendwie alles schon mal gehört und das Mixing etwas holpriger. Na egal – ich fühlte mich an diesem Abend im Chill sehr wohl. Bis es schließlich kurz vor 5 heimwärts ging. Weil die Party jetzt aber noch nicht vorbei war, übergebe ich den Stift an „Kehraus“-Anne – die hat den Rest:

Ich kann Roberts positive Eindrücke nur unterstreichen!
Leider auch die negativen… Nichts gegen brennde Luft auf der Tanzfläche und vom Feiern durchgeschwitzte Sich-der-Musik-hingeber/innen, aber der Ausfall der Lüftung war unangenehm…
Genauso wie die Hand voll Problemkinder auf der Tanzfläche…

Zum Glück hat sie ihr Alkoholstand bald auf den urgemütlichen Loungesofas in süße Träume sinken lassen – böse Falle! Ich zitier es nur zu gern: „Wer schläft, wird angemalt!“ Die zweite Runde der Gebrüder Bitch gestaltete sich proportional zur aufgehenden Sonne immer zackiger! Scanner und Beamer wurden durch natürliche Lichtquellen ersetzt, zwischen den spärlich besetzten Sofas sorgten wir für ein wenig mehr Platz.

Und nun wurde zum Tanze gebeten! Nachdem die Tanzlaune und -kondition merklich abnahm, verwöhnten die Bitchbrothers die Ohren noch mit einigen zeitlosen Leckerbissen. Den Abschluss schließlich bildete ein wenig Homework… Bei Dusk und Black Vel ging es aber dennoch weiter gut zur Sache, ein hartnäckiger Rest tanzte verloren im Nebel…


Autor: Robert
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