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Und noch ein taktgesteuerter Geburtstag steht an.

Am 24. Mai 2008 wird das Team von Spur1-Music aus Dresden im Puschkin ihr 5-Jähriges Bestehen feiern. Dazu wird ein LineUp aufgetischt, das sich sehen lassen kann. Wer jetzt an akuten Denkfalten auf seiner Stirn leidet, dem kann geholfen werden.
Nein, Spur1 ist kein Minimal- Label
, sondern eine dresdner Radiosendung rund um die elektronische Musik, die (man rechnet zurück) 2003 von den beiden DJs György de Val und Vegan Cannibal gegründet wurde. Zu hören gibt’s das Ganze wöchentlich auf Neon425, als „Live“- Stream im Internet und oder jeden ersten Samstag von 22 – 0Uhr auf Coloradio. Mittlerweile hat sich neben vielen Regionalacts auch eine beachtliche Menge an Größen der Musikszene vor Ihre Mikrofone begeben, darunter DJ Godfather, BoysNoize, Busy P., Modeselector oder auch Oliver Koletzki. Selbst ich hatte vor vielen Monden einmal die Gelegenheit, mir ihr kleines Studio näher anzusehen und einen Teil der Crew kennen zu lernen.

Neben Interviews werden in unregelmäßigen Abständen „Mottosendungen“ zu den verschiedensten Musikstilen durchgeführt, bei denen es nicht nur steife Facts, sondern auch lecker Musikhappen im Vor- und Hintergrund zu hören gibt. Dazu gibt’s Plattentipps und Partydates. Ich kann nur jedem Musikfreund mal empfehlen, sich mal die ein oder andere Sendung ins Ohr zu laden.

Mittlerweile wird nicht nur gesendet
, sondern auch gefeiert. In unregelmäßigen Abständen werden eigene Partys aufgezogen, wie zum Beispiel die zunehmend beliebter werdende Reihe „JustBreaks“, oder bei anderen Partys mitorganisiert, wo die „Dresden United“ als dicke Referenz zu verbuchen ist.

Doch ich schweife leicht ab. Am 24. Mai 2008 wird’s im Puschkin Dresden auf 4 Floors einige musikalische Leckerbissen zum akustischen Verzehr geben. Auf dem Mainfloor wird neben dem allseits bekannten Daniel Stefanik der Konrad Küchenmeister mit einer Loopstation eine ganze Band imitieren und wahrscheinlich eine unvergleichliche Show abliefern, hat mir YouTube gesagt. Auf dem Sidefloor wird wohl bei D’n’B , Jungle und Jump Up der meiste Schweiß bei den Tanzenden fließen.

Meinerseits sehr zu empfehlen ist der Desert Floor, auf dem mit NuSkool Breaks, Dubstep und Grime die Liebhaber gebrochener Beats voll auf ihre Kosten kommen sollten. Dafür wurde eigens Ed Bayling von FAT! Records aus London nach Dresden bestellt, der von den besten Regionalacts dieser Sparte unterstützt wird. Hervorzuheben hier ist vor allem I Sweat Blood, die mit eigenen Produktionen (verantwortlich dafür zeichnet sich kein geringerer als Fin Phranklin aka Alec Troniq von Etui) und Sprechgesang unglaublich viel Energie ausstrahlen können. Da kommt Konzertathmosphäre auf! Dazu gibt’s draußen noch einen Chillout Floor, der musikalisch von den Phonocake Artists untermalt wird.

Lange Rede kurzer Sinn: wessen Musikgeschmack keine Einbahnstraße durch den Mainstream der aktuellen Partyszene ist, der sollte sich dieses Date nicht entgehen lassen. Ich jedenfalls ärgere mich jetzt schon, dass ich nicht anwesend werde sein können.

>>> spur1-music
>>> Konrad Küchenmeister
>>> I Sweat Blood


Autor: Dr. Zoidberg
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