DJ-Desk Nummer 3: Hoerboard

Gerade aus den Kommentaren gefischt (danke Jacq). Hoerboard aus Leipzig macht auch DJ-Möbel. Zwar eher pragmatisch funktionell und denen der Berliner Metrofarm ähnelnd, aber nicht minder hübsch. Am neckischsten ist ja das mit dem Plüsch. Wie lange das wohl so flockig bleibt?

>>> hoerboard.com

DJ-Desks von Metrofarm – Artikel auf ae-pool
DJ-Desks von Trevor ONeil – Artikel auf ae-pool

Foto: Hoerboard
Autor: Daniel
Jonas Knopp «Music From The Basement Pt. 1»

Eine ganz akzeptable auf Oldschool-Pfaden wandelnde EP wirft Jonas Knopp da in den nächsten Tagen auf den Markt. Die beiden ersten Titel von Dario Zenker und Tom Dicicco wabern unaufgeregt und sphärisch vor sich hin, bleiben aber hinter den Erwartungen zurück. „In My Soul“ von Knopp selbst jedoch, offenbart sich von der ersten Sekunde an als Groovemonster.

Wunderbar weich geslappte Bassdrum, zündender Hat und die übliche Tool-Taktik: gehallte sich in Filtern suhlende Synthstabs, dezente Echoclaps und einfahrende Strings. Dazu ein paar Vocalfetzen, ja auch mit Delay und Echo. Ganz kräftig Oldschool das Dingens. Könnte so wie es ist aus den Neunzigern stammen und sich 2010 zu einem wunderbaren Everybodys Darling-Track gehäutet haben. Ich find’s klasse.

Rating: ★★★★★ 


Autor: Daniel

Na holla. Ein bisschen sperrig, aber nicht schlecht.


Autor: Daniel

Holla. DMC-Meister Shiftee hier mit einer schicken Performance. In Zukunft werden DJ-Pulte immer mehr die Ausmaße von LKW-Ladeflächen annehmen: im Einsatz neben Turntables und Pioneer DJM 800: Traktor Scratch Pro, der Traktor X1-Controller und ein MPC.


Autor: Daniel
Design-DJ-Desk von Trevor ONeil

Utopisch funktionale DJ-Desks hatte ich ja hier schonmal. Jetzt gibt es Nachschlag. Handgefertigte Einzelstücke aus Holz und Altmaterialien. Trevor ONeil bietet das an und sorgt dafür, dass das DJ-Eqipment sich der Wohnzimmer-Einrichtung anschmiegt. Blöd nur, dass er aus Chicago ist, aber vielleicht gibt es ja mal einen findigen, der selbiges in Deutschland anbietet. Auf obigem Foto die Urbanati DJ Console. Im (relativ schlechten) Video die Lomax DJ Console bei Dunkelheit (wegen des Glow-Effekts).

>>> trevoroneil.com

Foto: Trevor ONeil
Autor: Daniel
via KFMW
Ableton & Novation Workshops im September

Nachdem Ableton und Novation Anfang des Jahres eine Workshop-Tour durch die USA absolvierten, wird diese im September nun auch in Europa angeboten. Die Live-Beats-Tour macht 14 Stopps in acht Ländern, davon nach aktuellem Stand ganze vier in Deutschland.

Während der Workshops werden Thavius Beck und lokale Vertreter Ableton- und Novation-Hardware (unter anderem auch dem Launchpad) demonstrieren und jeder darf natürlich auch mal ran. Als kleines Leckerli gibt es ein Hard- und Software-Bundle bestehend aus LIVE 8 und Launchpad zu gewinnen. Die Teilnahme an den Events ist nur nach vorheriger Anmeldung auf der Novation-Web-Site möglich.

• Montag, 13. September 2010 | Kulturbrauerei Berlin
• Dienstag, 14. September 2010 | Hamburg
• Mittwoch, 15. September 2010 | Hard Rock Café Köln
• Sonntag, 18. September 2010 | München

    >>> novationmusic.com

    Foto: Novation
    Autor: Daniel
    Griid ab sofort erhältlich

    Griid ist ein Interface zum Steuern der Ableton-LIVE-Software mittels des iPads, iPhones oder iPod Touch‘. Schnelle, innovative und gestengesteuerte Navigation durch die Clips macht Griid gerade für LIVE-Gigs zu einem günstigen Controller, den man so schnell nicht mehr missen möchte. Killerfeature dürfte die Netzwerkanbindung sein, die es ermöglicht, das LIVE-Set auch von seinem Geräteparkt entfernt zu performen.

    Griid ist ab heute in drei Versionen im iTunes-Store erhältich und benötigt Abletob LIVE ab Versionsnummer 8.1. Das App funktioniert bisher nur in Kombination mit MacOS X. Eine vollständige Windows-Kompatibilität ist in Arbeit. Griid Lite ist in der maximalen Anzahl der Tracks und Scenes im Set auf vier bzw. 6 begrenzt. Bei Griid und Griid Pro entfällt diese Beschränkung. Desweiteren warten die „größeren“ Versionen mit höherer Griid-Größe und Zoom-Option auf. Letztere findet sich nur auf GriidPro, welches auch die einzige Version ist, die auf dem iPad läuft.

    >>> liine.net

    Foto: Liine PR
    Autor: Daniel
    Nachtdigital No. 13

    Der Deal war klar: Im Dezember muss man schnell sein, um im August entspannen zu können. Die Tickets für das Nachtdigital-Festival im wunderbar provinziellen Olganitz waren nach wenigen Tagen restlos ausverkauft, obwohl keiner wusste, welche Künstler die musikalische Unterhaltung übernehmen würden. Eigentlich ist das beim Nachtdigital schon fast nebensächlich. Denn keiner hat je ein familiäreres, entspannteres, detailverliebteres, schöner dekorierteres und dennoch durchorganisierteres Festival erlebt. Mehr lesen »

    Foto: sound-of-e.de
    Autor: Robert
    Traversable Wormhole «Single #1»

    Seit 2009 schwurbeln exklusive Vinyl-Releases mit dem merkwürdigen Namen Traversable Wormhole durch die Koffer deutscher Techno-DJs. Nummer sechs des Künstlers (hinter dem übrigens Adamx X steckt) mit Single 1 auf CLR. „Closes Time Like Curve“ dürfte als Berlin-Sound durchgehen: Mid-Tempo Minimaltechno mit ein paar eingeworfenen, melodiösen Synthbrocken. Der Dettman-Remix davon ist kratziger, pumpt und hat mehr was von einem Tool.

    „When 2D meets 3D“ geht eindeutig den minimaleren Weg, steckt dennoch im rohen Industrialkorsett. Chords und ein paar dezente Synthstabs (natürlich mit Delay) wuchten sich zusammen mit dem speziellen HiHat in die Herzen der Techno-DJs früherer Stunde. Der Peter-van-Hoosen-Mix davon dagegen ist klarer strukturiert, wirkt dadurch aber auch etwas klinisch.

    Rating: ★★★★☆ 

    Foto: Timo Stammberger
    Autor: Daniel

    DJ-Mixes auf Soundcloud kann man durchaus als dickstes Mix-Archiv im Web sehen. Immerhin haben sich schon über 300 angesammelt. Stellvertretend für alle DJ Shadows Essential Mix von 2003 und 70 Minutes Of Madness von Coldcut. Shaky Beats zum Wochenstart.

    DJ Shadow – Essential Mix Studio Session – 30.03.2003 by djmixes

    Direktdownload DJ-Shadow-Mix

    Coldcut: 70 Minutes Of Madness – Journeys By DJ – 1995 by djmixes


    Autor: Daniel
    via Stackenblochen
    Patrick Pulsinger Remix Contest

    Disko B. ruft auf der Remix-Site TracksandFields zum Neu-Edit des Tracks „Rise and Fall feat. G Rizo“ des kürzlich erschienenen Patrick-Pulsinger-Albums „Impassive Skies“ auf. Der beste von Disko B und Pulsinger gewählte Mix wird bei Eignung als Digital-Release auf Diso B. veröffentlicht.

    plugin required (application/x-shockwave-flash)

    >>> tracksandfields.com

    Foto: Elsa Okazaki
    Autor: Daniel
    Soundzacken «We Came EP»

    Neues Hamburger Label Szkn* und auf der Debüt-EP mit „We Came Together“ gleich mal ein hypnotisch schiebender Minimaltechnotrack. Hypnotisch wegen des hochgepitchten Geigerzählerähnlichen Plick-Sounds und schiebend dank der blechernden Tomsnare. Nicht nur A-Ware für Musikunterhalter, sondern auch ganz gut zum Hören.

    Rating: ★★★★★ 

    >>> soundzacken.de

    Foto: PR
    Autor: Daniel

    So. Ab sofort gibt es in loser Folge ein paar Mix-Tipps. DJ-Sets bekommt man ja mittlerweile an jeder Ecke und dabei die Spreu vom Weizen zu trennen, ist nicht leicht. Ich helfe dabei. Heute mal mit dem neuen Mix von Blockhead-Recordings-DJ Elan. Knappe zwei Stunden lang Deep-, Funky- und Techhouse.

    Elan „Grab Your Seatbelts“ by blockheadrecordings

    Direktdownload


    Autor: Daniel
    DJ-Shadow Free-Remix-Project-CD

    Die besten Tracks des Remix-Projects von DJ Shadow sind ab sofort auf CompactDisc erhältlich. Und das Beste, der Silberling wandert for free über die virtuelle Ladentheke, wenn im Shadow-Shop mindestens ein anderer Artikel (Downloads ausgenommen) erworben wird.

    Remix Project Teaser-CD NOW AVAILABLE: FREE W/PHYSICAL PURCHASE @ DJSHADOW.COM by djshadow

    >>> shopdjshadow.com

    Foto: Cover
    Autor: Daniel

    inklen veröffentlicht sein neues Tonetable-App für das iPad. Die Application war bisher auch schon für das iPod und iPhone erhältlich, spielt seine volle Stärke jedoch erst jetzt auf dem großen Display des iPads aus. Tonetable kann das Timecode-Medium gängiger DJ-Software wie Traktor Scratch oder Serato Scratch ersetzen. Über den Audioausgang der Soundkarte wird das Steuersignal der jeweiligen Software simuliert und an die Software ausgegeben. Diese lässt sich über den Touchscreen des iPad genauso gut steuern (abgesehen von einigen Latenzen), wie mit den herkömmlichen Timecode-Vinyls und -CDs.

    >>> inklen.com


    Autor: Daniel
    via DE:BUG
    Warnowtunnel-Party in Rostock abgesagt

    Dass die Fassungslosigkeit ob der erschütternden Ereignisse zur diesjährigen Loveparade seltsame Früchte werfen würde, war mit der Veröffentlichung der ersten Bilder sonnenklar. Jetzt ist es soweit, und die erste Party wurde als Konsequenz des Tunnel-Disasters in Duisburg untersagt. Da packte die Behörden wohl die Angst.

    Immerhin bleibe den Veranstaltern noch die Möglichkeit eines neues Sicherheitskonzepts, wobei das bestehende, wenn ich mir die Fotos vom Vorjahr so ansehe, so schlecht nicht war. Ganz abgesehen davon, dass sich nicht einhunderttausend oder mehr Partygäste in und durch den Rostocker Tunnel drängen, sondern vielleicht mal 6.000. Statt sich mit dem Veranstalter an einen Tisch zu setzen, um gemeinsam Lösungen oder Alternativen zu finden, hagelt es nun die Absage. Und ich bin mir sicher, dass dies nicht die letzte sein wird.

    >>> Fotos Warnowtunnel-Party 2009
    >>> warnowtunnelparty.de

    UPDATE
    Laut Schweriner Zeitung hat der Veranstalter der Tunnelparty die Absicht geäußert, gegen die Rücknahme der Veranstaltungsgenehmigung zu klagen.

    Foto: Flyer 2009
    Autor: Daniel
    via Süddeutsche

    Novation veröffentlicht vier Video-Tutorials für den Dicer, die gerade für Scratchfreunde interessant sein dürften.


    Insta-Tone


    Insta-Tone Lazers


    2 Sample Dicer Roll


    Two Tone Jump


    Autor: Daniel
    via musotalk
    Ortofon Serato S-120 – Review bei Scratchworx

    Scratchworx glänzt immer mit detaillierten und tiefgründigen Technik-Reviews. Aktuell veröffentlicht die Site eines zum Nadelsystem S-120, das Ortofon zusammen mit Serato entwickelt hat und gleichermaßen für digitale Systeme geeignet ist, wie für normale Vinyl.

    >>> Ortofon Serato S-120 – Review

    Foto: Scratchworx
    Autor: Daniel

    Stop-Motion-Video, Technics-Player kommen drin vor und die Musik passt auch. Was will man mehr?


    Autor: Daniel
    Stanton SCS-1-System

    Im Digital-DJ-Controller-Sektor überschlägt es sich momentan. Es vergeht kaum eine Woche, dass ein neues Produkt das Licht der Welt erblickt und spätestens mit dem Stanton SC-System begann das virtuelle Schwänzemessen. Das Stanton-System ist zwar nun doch schon etwas länger auf dem Markt, fasziniert aber auf seine ganz eigen Art und Weise, weshalb ich es hier nochmal kruz anreißen möchte.

    Das SC-System

    Zu Beginn Grundlegendes des SC-Systems. Stanton setzt nicht auf eigene DJ-Software oder Mappings, sondern auf eine Schnittstelle, die mit jeglicher preferierter Mix-Application korrespondiert. Das übernimmt das SCS-1-Tool DaRouter (momentan in Version 1.0.23) für Mac oder PC. Der Installer legt neben Hardware-Treibern auch einen FireWire-Audio-Treiber in das System, wo wir bei dem großen Unterschied zu allen anderen DJ-MIDI-Systemen (und auch dem Stanton eigenen SCS-3) ankommen.

    Stantons System SCS-1 freundelt nämlich nicht via USB mit dem Rechner, sondern mittels der Firewire-Schnittstelle. Das mag angesichts anstehendem USB-3 unklug erscheinen, spätestens wenn aber mehrere Geräte in Reihe geschalten werden sollen, erweist sich die i:link-Wahl als durchdacht und nachvollziehbar.

    SCS.1D Deck

    Das Feature, welches sofort ins Auge sticht, ist die echte Vinyl auf dem Controll-Deck. Wie bei Numarks V7 vereinfacht es das Handling beim Scratchen, Cuen und Eindrehen des aktuellen Titels. Stanton spendiert seinem motorisierten Deck jedoch eine 10″-Vinyl und motorisierten Pitchfader. Darüber hinaus bietet es nahezu identische Funktionen, wie sie ähnliche Controller auch besitzen: Transport- und berührungsempfindliche Effekt-Sektionen en masse. Selbstverständlich einzeln zuweisbar und bis ins letzte Detail zu personalisieren.

    Dank der Preset-Buttons im oberen Bereich genügt ein SCS.1d zum Steuern mehrere virtueller Decks. Wer da nicht durcheinanderkommt, für den offenbaren sich da nicht nur platzsparende Möglichkeiten. Blöd nur, dass die Preset-Tasten etwas zu mickrig wirken; inwieweit das bei dem nächtlichen Einsatz stört, wird die Praxis zeigen. Wegen der motorisierten Bauteile benötigt das SCS.1D ein externes Netzteil, welches neben den beiden FireWire-Buchsen und dem Power-Schalter eingestöpselt wird.

    SCS.1M Mixer

    Passend zum Deck harmoniert der Stanton 4-Kanal-Mixer mit integriertem Audio-Interface. Mit selbigen abgerundeten Ecken und grauem abgesetzten Finish auf der Bedienseite wirkt der SCS.1m erst einmal aufgeräumt. Crossfader, Fader und 3-Band-EQ plus Gain sitzen auf ihrem gewohnten Platz. Neu ist die Encoder-Section mit LED-Leuchten und LCD-Anzeige. Effekte oder andere Spielereien lassen sich damit dank Mapping einzeln auf jeden Kanal legen. Auch für VJ-Software!

    Auf der schwarz abgesetzten Fläche befindet sich das Äquivalent zu den Presets auf dem SCS.1d Deck, die ebenso für den Einzel- oder Multi-Deck-Modus zuständig sind. Darunter das Scrollrad, das durch Playlisten rasen lässt. Bestätigung oder Abbruch erfolgt über zwei Taster unterhalb des Rades.

    Reichlich Anschlüsse bietet der Mixer ebenso. Neben dem Power-Schalter und Anschluss für das externe Netzteil, befinden sich die beiden FireWire-Buchsen. Daneben der symmetrische Master-Ausgang im Klinken-Format. Dazu Eingänge für 2xPhono/Line (Chinch/RCA) sowie 2×6,3mm-Klinke für Mikrofon und Fußschalter. Die Kopfhörerbuchse befindet sich wie üblich an der Vorderseite des Gerätes.

    Fazit

    Mit dem SC-System beschreitet Stanton keine ausgetrampelten Pfade, bleibt dennoch in der Nähe des Wegrandes. Die Neuerungen, wie FireWire und korrespondierender Software, die das SCS-1-System von der Masse der Controller abheben, macht die Geräte-Reihe interessant. Der Multideck-Modus erlaubt ein kleines SetUp, welche zudem recht transportabel ist, aber gehörige Einarbeitungszeit fordert. Einzig der Preis (Mixer um die 600, Deck um die 700 Euro) dämpft die Freude etwas.

    Ein schönen kurzen Hands-On-Test der beiden Produkte gibt es auf Salection
    >>> enterthesystem.com

    Foto: Stanton
    Autor: Daniel


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