Aufrgund des Displays ein wenig mini und hakelig, aber schon ganz neckisch…


Autor: Daniel
7 Gegenstände, die ein Digital-DJ dabei haben sollte

DJing in den 2000ern unterscheidet sich doch schon um einiges zum DJing in den Neunzigern oder davor. Genügte es damals noch seine Platten zu ordnen, steht man heute nicht nur als Digital-DJ oft auf verlorenem Posten. Vor und nach einem spielen ebenso Künstler mit illustrem Technikpark und die Pulte erscheinen zusehends unübersichtlicher.

I. Steckdosen-Verteiler

Das steht man da. Laptop, Digitalmixer und weitere MIDI-Teile dürsten nach Spannung und die einzige vorhandene Steckdosenleiste am DJ-Pult platzt bald aus allen Nähten. Ein kleiner Steckdosenverteiler bewirkt Wunder. Die eigene Technik hängt übersichtlich an einer Leiste und bringt man dem Techniker auch noch ein paar Bier von der Bar mit, stöpselt er den ganzen Kram auch noch in „seinen“ Strom. Wichtig. Berappt ein paar Euro mehr für einen geraden Stecker. Winkelstecker finden in überfüllten Dosen eher selten Platz.

II. Kabel für Laptop und MIDI-Geräte

Wenn etwas zu dem zählt, was am meisten vergessen wird, sind es die Stromkabel für den Laptop und den Rest des MIDI-Parks. Zuhause noch schnell Tracks geordnet, das Setup geprobt oder einfach nur gesurft und beim Packen des DJ-Koffers das Kabel vergessen. Lieber einmal mehr kontrolliert, als am Abend in einer fremden Stadt panisch ein identisches Kabel zu suchen oder beten, dass während des Gigs der Akku hält. Timecode-DJs sollten zudem darauf achten, ihre Timecode-Platten/-CDs nicht zu vergessen.

III. Kopfhörer

Das hat doch jeder zumindest einmal erlebt. Man beginnt sein Set und sieht nur, wie der vor einem spielende DJ den Kopfhörer aus dem Mixer zieht, seine Sachen packt und geht. Spätestens zu diesem Zeitpunkt wird einem schlagartig bewusst, dass man seine eigenen vergessen hat. Mit viel Glück überlässt einem der Nachfolge-DJ seine Muscheln. Mit viel Pech, gibt es mal einen amtlich schlechten Mix. Da hilft dann nur noch brillante Trackkenntnis und eine Flasche Jägermeister zum Lockerwerden.

IV. Leuchte

Im halbdunkel vernebelten Club liegt das DJ-Pult oft in tiefe Schwärze getaucht. Dort sein Equipment anzustöpseln oder auf dem Boden nach heruntergefallenen Dingen suchen, offenbart sich als ein ganz neues einschneidendes Erlebnis. Licht muss her. Kein schlagstockähnlicher und netzhautablösender Superhalogen-Strahler – ein kleines LED-Licht mit einrastbaren Powerschalter reicht aus. Zur Not genügt auch ein Handyfotolicht. Profis haben sowieso immer eine umschnallbare Kopf-Lampe dabei.

V. Audio-Adapter

3,5mm-Klinke auf RCA-Cinch-Stereo. Wer länger dabei ist, kommt jetzt ins Schwitzen, denn diese Adapterkabel sind beliebt und schnell eingebüßt. Kein Wunder. Nützlich zum Andocken jedes MP3-Players am Kopfhörerausgang; überbrückt man somit peinliche Laptopcrashs. Andersherum kann vom Rec-Ausgang auf kleine portable Aufnahmegeräte mitgeschnitten werden. Nicht minder nützlich (gerade für DJ-Teams) ist ein Kopfhörerausgangs-Splitter. Jeder behält seine Kopfhörer auf und das lästige Getausche der Muscheln hat ein Ende.

VI. MP3-Player

in kleinen Venues sucht man vergeblich einen CD-Player am DJ-Pult. Daher erweist sich statt der Not-CD ein mittels Adapter (siehe V.) angeschlossener MP3-Player als sehr nützlich. Während eines Laptop-Crashes, MIDI-Ungereimtheiten oder einfach nur plötzlicher Soundstille spielt das auf Pause geschaltete Abspielgerät seine Stärke aus. Sollte übrigens ein langer Titel sein, damit in Ruhe nach dem Soundproblem gesucht bzw. der Laptop ohne Hast neu gestartet werden kann. Aufgeladen sollte der Player selbstverständlich sein.

VI. Unverzichtbare Grundausstattung

Zu guter Letzt die Grundausrüstung. Ein bisschen Gaffertape hilft, eigene Verkabelungen zu fixieren. Lärmschutz bewahrt vor Ohrenschäden durch bis zum Anschlag aufgedrehte Monitorboxen. Wer jetzt meint, man solle sie doch einfach leiser drehen, hat noch nie sein Equipment installiert, während scheinbar halbtaube DJs vor einem spielten. Da ist es auch gleich ganz praktisch, ein paar Medis wie Kopfschmerztabletten mit im Gepäck zu haben. So seltsam es auch klingt, packt etwas zu Essen ein. Ein paar Power-Riegel, Schokolade oder ein klassisches Wurst-Brötchen bewahren vor dem Kollaps während eines mehrstündigen Sets.

Foto: sxc
Autor: Daniel
Oliver Koletzki & Fran «Lovestoned»

Uhh. Oliver Koletzki polarisiert mit seinem Sound ja desöfteren. „Mückenschwarm“ war Vielen zu plump, „U-Bahn“ und Co. des Großstadtmärchen-Albums zu anheischend und auch sein Album „Lovestoned“ mit Fran in der Koop wird Eindruck hinterlassen, denn so wie das relativ passable „Hypnotized“ von 2009 will es nicht klingen.

Ich will nicht um den heißen Brei herumreden: jammernde und sich in Hochtönen suhlende Gesangsproduktionen mit deutschem Text meide ich wie die Pest. Und so flog das Koletzki-Album wie selbstverständlich in hohem Bogen aus meinem Player. Da rettet auch der relativ angenehme Produktionsmantel nichts mehr; oder wie ein guter Freund sagte, den ich hier gern zitiere: „Mit Singen ist scheiße, ohne geht’s“. Wenigstens ist das Cover schön.

Rating: ★☆☆☆☆ 

Foto: Cover
Autor: Daniel
Summer Spirit 2010

Holla. Selbst das Pressekit zum Summerspirit hat schon satte 280MB. Anständig. Und wenn man das auf das Festival überträgt, kann man sich sicher sein, dass auch da geklotzt wird. Ein Schwung LIVE-Acts (u.a. Bill Youngman, Rexus, Ley & K-Paul) und eine Sardinenbüchse voll DJs (u.a. Oliver Koletzki, Jack Flash, Felix Kröcher, Emerson…). Ich habe nicht gezählt, dürften aber locker über einhundert Acts sein, die sich in den fünf Hangars tummeln.

>>> summerspirit.de

Foto: Flyer
Autor: Daniel
Johannes Heil «Loving»

Huch. Johannes Heil war für mich immer der böse Bube im Technogeschäft. Weiß gar nicht warum, machte hinter den Reglern eigentlich immer einen sympathischen Eindruck. Ein bisschen lotterig. Nicht ganz so schlimm, wie Jake The Rapper, aber doch ein polarisierender Hingucker. Das Promofoto zum neuen Loving-Album jedoch. Puh. Der liebe DJ von nebenan. Und dann dieser Hut… ich wollt’s erst gar nicht nehmen.

Egal. Wichtig ist der neue Longplayer. Zwölf Tracks und mit 78 Minuten Spielzeit mal ordentlich ausgereizt. Alle Tracks glänzen in Heils ganz eigenem Style glasklaren Sound und voluminöse Komplexität in sich vereint ohne sich zu überfrachten. Heil sperrte sich ja immer der Verminimalisierung von Techno und bleibt auch mit Loving anständig maximal.

Dennoch ist das Album ruhiger und verspielter als sein Vorgänger. Knackige Floorfiller wie das heißgeliebte „Frieswing“ sucht man vergebens. Soll nicht heißen, dass die Tracks Tanzflächeninkompatibel wären. Nein, im Gegenteil. Johannes‘ Produktionsweise hebt selbst den knallenden Downbeat-Track „Hallelujah“ (Sound, den ich eher von Pritchard erwartete hätte) auf die DJ-Teller. Mit „To The Groove“ hält dann auch die Funktionalität Einzug, wennauch mit dem Stab volle Mütze retro. Mit „Loving“, dem letzten Albumtrack, dann sogar DeepHouse.

Imgrunde nun gar nicht mal so übel. Stiltreu mit ein paar Schlenkers zur Seite. Schön geworden.

Rating: ★★★★★ 

Johannes Heil – Loving by cocoonrecordings

>>> myspace.com/johannesheil

Foto: Cocoon
Autor: Daniel
American Audio VMS4 – All-In-One-DJ-Controller

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Der Markt wird jetzt nämlich doch mit DJ-Controllern überschwemmt. Nahezu jeder Technikhersteller packt ein solches Gerät in sein Portfolio. Der Markt bleibt zwar immer noch übersichtlich, aber es herrscht immerhin etwas mehr mehr Auswahl. Zum Beispiel American Audio. Die Technics-Clones des in Los Angeles sitzenden Herstellers hatte ich ja schonmal in Gebrauch und war davon sehr angetan. Solide Verarbeitung, zugstarker Motor und sehr angenehmes Arbeiten (Sechs-Stunden-Set). Ein gutes Zeichen für den VMS4-Controller, dessen Vorteil nicht nur der Preis von rund 400 Euro sein dürfte.

Der grobe Überblick lässt es schon erahnen: der einen guten halben Meter breite VMS4 besitzt alles was man zum Steuern seiner digitalen Tracks braucht. Ein näheres Hinsehen bestätigt die Vermutung. Die Anordnung der Elemente ist klar. In der Mitte liegt das 4-Kanal-Mischpult mit EQ und Co., links und rechts davon die Tranport-Sektion mit den beiden berührungsempfindlichen Jogwheels, Loop-Sektion und Pitchreglern.

Novum dürfte das kleine Trackpad in der Mitte des Mixers sein, sowie die zwei zuweisbaren 10-Bit-Touchpads, auf die man via MIDI beispielsweise den Pitchfader oder aber das Scrollen durch die Tracklist legen kann. Ausgeliefert wird der VMS4 mit Virtual DJ 6 LE, fertige MIDI-Mappings für Traktor Scratch Pro werden zum Download auf der American Audio Seite angeboten.

Bleibt nur noch ein Blick auf die Anschlüsse. Symmetrischer XLR-Master-Ausgang, dazu ein RCA-Master- und Monitor-Ausgang. Anschlüsse für bis zu vier externe Geräte (2x Phono/Line, 2x Line) und 2 XLR-Mic-Buchsen komplettieren neben USB und Stromanschluss die Rückseite. So kann das mit einem Audio-Interface ausgestattete Gerät auch als Standalone-Mixer verwendet werden. An der Vorderseite befinden sich die für jeden MIC-Kanal getrennten 3-Wege-EQs + Gain und die Zuweisungsdrehregler für die Kanäle und Faderkurven. Ebenso der Kopfhörerausgang und -Gain.

>>> vms4dj.com

Foto: American Audio
Autor: Daniel

Vorsicht, noch ganz heiß. Ein angenehmes House-Set von Mr. McNeill & Effective Res. Schlicht groovend und verspielt. Nur der Tribal zum Schluss ist nicht so mein Fall.

Mr. McNeill & Effective Res (Nickdawg)-Tech House Jam Session 8.15.2010 by Mr. McNeill


Autor: Daniel
Denon DN MC6000 – All-In-One-Dj-Controller

Da schrieb ich erst noch, dass es in Sachen Auswahl bei All-In-One-DJ-Controllern nicht gerade rosig aussieht, da legt Denon mit einem DJ-Controller nach. DN MC-6000 heißt das Teil und ist mit 46 Zentimeter Breite und 25 Zentimeter Tiefe gute fünf Zentimeter kleiner als sein zeitnaher Konkurrent von NI. Zugeschnitten ist er auf Traktor und Virtual-DJ, verheiratet sich dank MIDI aber auch jede andere Software mit ihm.

Das Wichtigste vorweg, wie auch der Xone:DX von Allen&Heath verbaut Denon als Basis einen kompletten mit 45mm-Kanalfädern bestückten 4-Kanal-Audiomixer. Das bedeutet neben drei Eingängen für Line und zwei für Phono auch amtliche XLR- sowie RCA-Master-Ausgänge. Ein integriertes USB-Audio-Interface findet sich ebenso wie eine umfangreiche Mikrofonregelung und Crossfaderzuweisung an der Frontseite. Die Mix-Sektion bleibt bei Altbewährtem. In der Mitte leuchtet der Drehregler zur Navigation durch die Playlist, dazu kommen EQ, Gain & Co.

Auch im Playerbereich findet man sich schnell zurecht. Nur der Pitchfader ist ungewöhnlich platziert und etwas versteckt. Das gute zehn Zentimeter große und berührungsempfindliche Jogwheel ist hochauflösend. Am oberen Ende kommen die Loop-Sektion und vier Effekt-Potis zum Einsatz, was trotz logischer Anordnung etwas unaufgeräumt erscheint.

Der Denon DN MC6000 ist für knapp 1.000$ ab Herbst erhältlich.
In Europa dürfte sich der Preis bei knapp 900,- Euro einpegeln.

>>> denondj.com

Foto: PR
Autor: Daniel
Mauro Picotto «2010 Remixes»

Huch. Selbst nachts kommen hier noch Releases reingeschneit. Das hier erschien bereits Freitag und lässt mich selbst um diese Zeit noch amtlich zippeln. Schon der Meganite-Remix von „Go“ besitzt alles, was das DJ- und Tänzer-Herz begehrt. Das Ding knallt. Der Lauhaus-Remix davon ist etwas unterschwelliger, trotzdem A-Ware. Umeks „Motion“-Mix und Reset Robots „Zeitwerks“-Mix kommen zwar nicht ganz so nah dran, funzen jedoch noch prächtig als Tool im Plattenkoffer. Auf CD und via Download landen dann insgesamt 25 Tracks auf der Platte. Da hüpft da Herz…. Ich geh‘ ins Bett.

Foto: PR
Autor: Daniel

Das ist ja mal das amtlichste Beatbox-Looping ever.


Autor: Daniel

Wenn ich High Contrast lese, muss ich immer an diesen dicken Gold-Digger-Remix denken, mit dem man auch nach fünf Jahren noch punktet. Adam.Mac hat sich die Mühe gemacht und einen Batzen High-Contrast-Remixe in ein DJ-Set gepackt. Eine gute dreiviertel Stunde lang gibt’s ganz gut paar auf die Mütze.

High Contrast Remix Megamix by adam.mac


Autor: Daniel
William Orbit «Pieces In A Modern Style 2»

Seit den 2000ern geht es los. In den Schatten großer Künstler stehende Produzenten kommen langsam mit Eigenproduktionen hervor und erhalten dadurch die Credibility, die ihnen zusteht. William Orbit ist einer davon, macht das aber auch schon länger. Also soundschraubender Hintermann von beispielsweise Daft Punk, Depeche Mode oder Prince brachte er nach einigen Instrumental-Alben (das erste „Orbit“ erschien 1987) im Jahr 2000 „pieces in a modern style“ heraus. Auf dem Album morphte Orbit klassische Themen in elektronische Instrumentalsongs. Die Neuversion von Samuel Barbers „Adagio for Strings“ dürfte bei einigen noch hängen geblieben sein. Ferry Corsten und ATB lieferten damals ja noch recht passable Trance-Mixe dazu ab.

Zehn Jahre später nun Teil Zwei im Doppelpack. Zu CD Eins muss man nicht viel sagen. Wer die Original kennt, hört voller Lust den neuen Kompositionen, wer unbefangen ist, freut sich über ganz ordentlich ausproduzierte Chillmusik. Auf Silberling zwei toben sich (die letzten fünf Songs ausgenommen) die Up-Tempo-Tracks aus. Größtenteils Remixe von Orbit selbst aber auch von Ferry Corsten, Timo Maas oder John Digweed. Bei den Namen sieht man schon, wohin der Hase läuft. Maximaler Elektronik-Sound, den man auch blind gehört eindeutig britischen Gefilden zuordnen kann. Insgesamt mit etwas Backgroundwissen ein großartiges Album, ohne diesen Hintergrund aber nichts unbedingt Neues.

Rating: ★★★★☆ 

Foto: Richard Shea / Cover
Autor: Daniel
Grum «Heartbeats»

Ach schön. Das Grum-Album ist draußen und schwimmt hier seit Wochen auf meinem Tisch rum. Und ich vermag immer noch nicht sagen, ob es mir nun gefällt oder nicht. Man könnte es FrenchHouse 2.0 nennen, kommt aber aus Großbritannien. Man könnte es 8-Bit-Musik nennen, aber der Sound ist nicht nur darauf begrenzt. Pop trifft es auch nicht ganz, denn dazu sind die zwölf Tracks dann doch wieder zu elektronisch. DiscoHouse kommt am nächsten, aber so plump ist das Album nicht. Dafür sind jede Menge 80s-Sounds drin und dadurch hat es wieder was von Electroclash.

Grum – Heartbeats by partyontadpole

Foto: Cover
Autor: Daniel
Multitouch DJ-Interface

Einen Schritt weiter in der DJ-Interface-Evolution geht dieser noch im Konzept- und Prototypstadium befindliche Multitouch-Controller von Gerkwerk. Die Steuerung über Touchgesten, ercheint noch etwas hakelig, hat aber Potenzial das nächste große Ding zu werden. Auf den ersten Blick zwar nicht ganz zu durchschauen, aber in vielen Dingen intuitiv. So richtig los gehts ab Minute Sieben.

>>> Ein paar mehr Fotos gibt es hier

Foto: Gergwerk
Autor: Daniel
via KFMW
3000° Festival abgesagt

Das für dieses Wochenende geplante 3000° Festival am Schmiedegrundsee in der Nähe von Strasburg (Uckermark) findet nicht statt. Dem Ordnungsamt wurden die nötigen Unterlagen zur Durchführung schlicht und ergreifend zu spät eingereicht. Schuld sei der Verpächter, der nur eine Schankgenehmigung einholte. Das Festival soll nun zwei Wochen später an anderer Stelle stattfinden. Gekaufte Tickets bleiben weiterhin gültig, können aber auch storniert werden.

>>> 3000-festival.de

Foto: Screenshot
Autor: Daniel
Kuchen mit Musik als MoXXoM-Benefiz

Am Sonntag, den 15.08. laden die Musikliebhaber vom MoXXoM zu Kaffee und Musik ins Kühlhaus nach Görlitz. Den ganzen Nachmittag und Abend verwöhnen n.o.k. und Sir Shandy MoxMox eure Ohren mit feinstem hochwertigen Klangwerk. Ein reichhaltiges Kuchenbuffet sorgt für gleichermaßen lecker verwöhnendes Naschwerk.

Also, packt eure Sonntagsgäste ein, gebt ihnen ein Stückl Kuchen aus, feiert gute Musik und tut Gutes: Denn der Erlös der Veranstaltung wird für einen MoXXoM-Nachschlag gebraucht. Das Wetter war den Jungs und Mädels ja leider nicht so hold, so dass einige Künstler im Unwetter gar nicht mehr aufspielen konnten. Dieses Mal kann uns das Wetter nicht beeindrucken. Wir feiern in der Sonne und heizen bei Regen das Kühlhaus an – hin wie her – der Sonntag ist gerettet!


Autor: Anne

Hach. Den Mix hatte ich schon vor knapp einer Woche zum Warmup bei einer Privatparty mitgeschnitten. Und jetzt auch endlich mal geschafft, das Ding zu uppen. Schön jazzig verspielter DeepHouse und dann wird’s ein bisschen groovender und funktionaler. Melodie, Baby!

Short Summerboogie – Mix August 2010 by Reydan


Autor: Daniel
Apples iPad – Der ultimative Midi-Controller?

Da hat Apple sein von Nerds und Von-Technik-Ahnung-Habenden mild belächeltes iPad auf den Markt geworfen, revolutioniert damit wieder mal etwas (die pragmatische Internetnutzung oder so) und hat damit unbewusst eine Hardware-Grundlage geschaffen, die sämtlichen DJ-Controllern das Fürchten lernen könnte. Könnte…

Zu nahezu jeder Laptopansässigen DJ-Software ist mittlerweile ein App verfügbar. Zumeist kleine Ein-Mann-Garagen-Anwendungen, eingeholt und verdrängt aber immer mehr von professioneller Software. Ganz vorn dabei die Ableton-Steuerung (Griid, touchAble…), aber auch Traktor-Scratch-Pro lässt sich behelfsweise mit dem iPad steuern (Tonetable) sowie andere Goodies (wie MidiPad, touchOSC…). Ausgearbeitetere Varianten dürften nicht lange auf sich warten lassen.

Damit ist das iPad eine nicht zu unterschätzende Alternative zu dem mit teilweise happigen Preisen gewürzten Controller-Wust geworden. Einmalige Geräteinvestition, Erweiterbarkeit durch simple Apps und fertig. Platzsparend ist das iPad auch noch. Gut. Die bekannte Zwangsanbindung an den Apple-Store und Abhängigkeit von dessen Good-Will ist nicht so dufte, aber solange die Controller-Software kein Tittenskin besitzt, kann einem das ja egal sein.

Erster Nachteil ist jedoch das nicht multitaskingfähige Innere des Touchpads. Bei einer geöffneten Controller-Emulation ist dann leider Schluss und damit auch mit Simultan-Action; wobei es doch seinen Reiz hätte, zwischen Traktor-Controller-Emu, Live-Controller und Software-Sampler hin- und herzuswitchen. Als zweiter Wermutstropfen dürfte die fehlende Haptik des Gerätes gelten. Es sieht zwar recht utopisch und interessant aus, wenn man auf einem Touch-Screen hantiert. Aber echte Knöpfchen und Drehregler sind dann doch was ganz anderes und machen ein LIVE-Set rein optisch nicht nur für den Zuschauer etwas interessanter. Zwickmühle.

Also heißt es abwarten.

>>> Griid bei liine.net
>>> TouchAble bei touch-able.com
>>> Tonetable bei inklen.com
>>> MIDIPad bei midipad.de
>>> TouchOSC bei hexler.net


Autor: Daniel

Ein anständig nach vorn gehender Mix. Nicht stupide bolzend, sondern schön mit zirpelndem ChicagoHouse-Sound, abwechslungsreich und paar rasante Nummern dabei.

Geburtstagstanz at JC Dubrauke by Ronn Leash


Autor: Daniel
touchAble – noch ein iPad-Controller für Ableton

Griid ist gerade draußen, da plumpsen schon der nächsten Software-Controller für Ableton aus der Pipeline. TouchAble heißt es, hat zwar keinen so prominenten Support, kann augenscheinlich genausoviel wie Griid wenn nicht sogar mehr. Imposante Transport- und Clip.Section, Keyboard oder auch Drumpad mit 128 anschlagdynamischen Pads (meint: fünf unterschiedliche Trefferzonen je Pad) machen das App zu einem mächtigen Tool.

>>> touch-able.com

Foto: touchable
Autor: Daniel
via MusoTalk


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