GEMA-Tarifreform: Werden bald viele Clubs und Diskos schließen?

Freitag, 6. Juli 2012 11:12 Uhr
Beitrag in Kolumne von Daniel 297

Die GEMA schlächtet derweil auf mehreren Feldern. Die erhöhten Forderungen zu Urheberrechtsabgaben gegenüber Youtube sind bekannt. Ebenso der Gegenwind des Mutterkonzerns Google in Form eines geschickten Anti-GEMA-Marketings.

Nebenbei verhandelte die Gesellschaft über eine neue Tarifreform für Musiknutzung zu Veranstaltungen, kam zu keinem Konsens mit den Vertretern der DEHOGA (Branchenverband des Gastgewerbes) und Co. und legte bockig die neuen Tarife selbst fest. Diese gelten ab 1. Januar 2013 und sollen laut GEMA dank übersichtlicher Struktur Betreiber kleine Musiklokalitäten oder Veranstaltungen entlasten. Wer jedoch genau zusammenzählt entdeckt die Milchmädchenrechnung hinter der Reform. Ein Großteil der Veranstalter, Bars, Musikkneipen, Diskotheken und Clubs muss deutlich mehr an die GEMA abführen. Mehr lesen…


Reloop Digital-DJ-Tour im Sommer

Mittwoch, 13. Juni 2012 17:02 Uhr
Beitrag in News von Daniel 176

Reloop hat bekanntermaßen für den semiprofessionellen DJ ganz paar amtliche Controller im Portfolio. Wer noch hadert, welcher der richtige sein könnte, kann sich die Reloop-Digital-DJ-Tour vormerken. Terminal Mix 2 und 4 sowohl der Beatmix können in 15 Städten Deutschlands unter die Lupe genommen werden. Die Reloop-DJs Nils Liebich und Christian Holtkamp (auch Produktmanager der Serie) haben die Geräte mitentwickelt und stehen während der Tour für Fragen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es bei Direktkauf der Geräte 10 Prozent Rabatt.

Die Tour dauert vom 3. Juli bis 1. August 2012.
Die exakten Termine und Städte gibt es auf der Reloop-Seite.


Numark 4TRAK – 4-Channel-DJ-Controller

Mittwoch, 13. Juni 2012 16:49 Uhr
Beitrag in Special, Technik von Daniel 1.347

Damit auch Digital-DJs das Gefühl des Schleppens bleischwerer Plattenkoffer nicht missen müssen, hat Numark vor geraumer Zeit den 4TRAK in die Controller-Regale gestellt. Ein gut sieben Kilo wiegender Aluminium-Klumpen, der allerdings noch mehr kann, als nur viel wiegen und gelb-orange blinkern.

Auf den ersten Blick sticht sofort die abgewinkelte Oberkante ins Auge. Der 60 Zentimeter breite und 40 Zentimeter tiefe AllInOne-Klunker erweckt somit erstmal den Anschein einer Live-Kiste, mit der man erst mal der oberste Ansager auf jeder Party ist. Das Bedienfeld des Traktor-Controllers wirkt nicht nur aufgeräumt, sondern auch sehr locker. Alles findet man auf Anhieb dort, wo man es vermutet.

Kurze Kanalfader, weitläufige Pitchfader und die praktischen Touchstrips, die einem zwar nur grob, aber dafür schnell innerhalb eines Tracks springen lassen. Das klappt viel genauer, als mit Jogwheels. Der ausweichende Griff zum Touchpad des Laptops gehört damit der Vergangenheit an. Wer bereits eine Weile mit Traktor hantiert und den ein oder anderen Controller unter den Fingern hatte, wird auch mit diesem nahezu im Schlaf klar kommen und sich über die wirklich vielen Buttons freuen, mit denen man die Software mal so richtig gut ausreizt. Die zwölf Effektknobs sind da der Zuckerguss..

Das 24Bit-Audio-Interface ist antürlich integriert und wem das nicht reicht, der freut sich gewiss über die Standalone-Mixerfunktion. Vier Kanäle können ran (schaltbar zwischen Line und Phono) und natürlich auch rechnerunabhängig gemixt werden. Raus walkt der Sound über den XLR-Master und die beiden Chinch-Ausgänge (Master und Booth). Kopfhörer stöpseln sich mit großer oder kleiner Klinke ran, die Ausgänge sind druckvoll und laut.

Das Ganze hat natürlich seinen Preis. Knapp 1.000 Glocken reicht man über den Tresen und da man solch einen Brocken nich tlocker in der hand trägt, kommt die 100-Euro-Tasche noch dazu.

>>> 4TRAK auf Numark.com


Pioneer RMX-1.000 Remixstation

Donnerstag, 17. Mai 2012 15:33 Uhr
Beitrag in Technik von Daniel 181

Da hat Pioneer mal ein ordentliches Multitalent aus dem Kiste gezaubert. Natürlich liegt die Gewichtung des Samplers auf den Effekten, die von eingespeisten Quellen (egal ob CD-Player, Mixer, Computer etc.) zum Modifizieren der laufenden Tracks genutzt werden können.

16 Bänke lassen sich mit Samples bestücken und passen sich via X-Pad (ja, der vom DJM 900 Nexus) Takt und Geschwindigkeit an. Das funktioniert intuitiv und mitunter vollautomatisch, ein Fahren auf Schienen sozusagen. Taktfehler können so kaum passieren und der DJ kann sich voll und ganz auf seine Performance, die Musik und das Publikum konzentrieren. Jede benutzerdefinierte Einstellung kann als Preset gespeichert werden und bietet so verschiedene Voreinstellungen für unterschiedliche Anwendungen.


Pioneer DJM 850 – 4-Kanal-Mixer mit Audio-Interface

Freitag, 11. Mai 2012 14:49 Uhr
Beitrag in Technik von Daniel 233

Nachdem Pioneer eine ganze Weile mit digitalem Equipment gebummelt hat, schießen die Japaner seit zwei Jahren neue Produkte wie aus einer Schneekanone auf den Markt. Das neue in schwarz oder silber erhältliche Pioneer-Baby DJM-850 schafft den Spagat zwischen seinen Geschwistern DJM800 und DJM900.

Integrierte Soundkarte (24-Bit/96-kHz, 4-Stereo-Kanäle In- oder Output) und natürlich wieder eine verbesserte Effekt-Sektion. Reverb und Spiral wurden direkt vom 900er übernommen; neu ist der Effekt Up Echo. Besonderes Leckerli ist der Beat Colour Effect. Dieser analysiert den Audioeingang jedes Kanals und verbindet die rhythmischen Lautstärkenänderungen mit anderen Parametern. Der Equalizer des DJM-850 emuliert zudem den Isolator des DJM-1000: Total-Kill, Baby.

Der USB-Anschluss liegt auf der Oberseite des Mixers, die MIDI-Funktionen sind frei auf die Elemente des Mixers zuweisbar. Und energiesparend ist der 850 auch noch. Ist der Mischer nämlich für eine bestimmte Zeit unbenutzt, wechselt er in den Standby-Modus. Schickes Teil.


V-MIDI – Interface für iOSGeräte

Dienstag, 8. Mai 2012 14:41 Uhr
Beitrag in Technik von Daniel 103

Über das iPhone wurde geschmunzelt und dem iPad wurde eine dunkle Zukunft beschienen. Einen guten Packen Jahre später haben es die Geräte dann sogar in die Musikproduktion, -steuerung und LIVE-Mische geschafft. Erst als verlängerter Arm der Mac-Software, wächst nicht erst seit jetzt der Markt der Stand-Alone-Apps. Damit die auch via MIDI-Controller gesteuert werden können, liegen diverse Adapter auf dem Markt.

V-MIDI ist einer davon und kann mehr. Zum einen lieferte das gute Tool mehr Energie und füttert damit nicht nur die angeschlossenen Controller, sondern auch das iOS-Gerät. Mit dem schnieken Drehregler am V-MIDI lässt sich auch die Ausgangsleistung des iOS-Gerätes verstärken.

>>> Vestax


Vestax VCI-400 4-Deck-Controller

Sonntag, 6. Mai 2012 13:41 Uhr
Beitrag in Technik von Daniel 119

Schon eine Weile auf dem Markt, aber unerwähnt wollte ich das Teil nicht lassen. Der VCI-400 ist ein All-In-One-DJ-Controller mit schicker Vollmetallplatte und vier Kanalfadern. Eine 24Bit/48KHz Soundkarte ist integriert, die beleuchteten Jogwheels sind Vestaxtypisch hochempfindlich und besitzen einen einstellbaren Widerstand. Virtual DJ und Serato DJ Intro sind im Lieferumfang enthalten. Mit Traktor Pro 2 funktioniert das Teil allerdings auch. Line- und Crossfader sind austauschbar und auch so ist das knapp 800 Euro teure Teil voll für den Clubbetrieb ausgelegt. XLR- und Klinke-Master-Outs und zwei zackige Line-Inputs, die allerdings Softwareseitig gemixt werden.

>>> Vestax


Rane Sixty-One & Sixty-Two – All-In-One-Mixer

Freitag, 20. Januar 2012 10:12 Uhr
Beitrag in Technik von Daniel 263

Rane steht seit jeher als der perfekte Hardware-Begleiter für Serato-DJs ungeschlagen an der Spitze. Mit den zwei aktuellen 2-Kanal-Mixer-Modellen Sixty-One und Sixty-Two baut das neuseeländische Unternehmen diesen Vorsprung weiter aus.

Die One-Version hat schon nahezu alles im Gepäck, was sich der Digital-Dj von heute wünscht. Eine integrierte 20-Kanal-Soundkarte, vier analoge Audio-Eingänge, Mic-Input und 6,3mm-Klinken-Master-Output. Natürlich Kopfhörerausgang, Loop-Send/Return und ein integriertes Netzteil, das mit einem dicken Kaltkabel gefüttert wird. Das Ganze hat mit rund 1.500 Euro dann aber auch seinen Preis.

Der Sixty-Two legt dann noch ein paar Scheite nach. Er besitzt zwei USB-Eingänge und kann demnach mit zwei Rechnern gleichzeitig genutzt werden. Das Master-Signal wird über clubtaugliche XLR-Buchsen ausgegeben und der zusätzliche Monitorausgang über zwei 6,3mm-Klinken. Darüber hinaus bietet der Sixty-Two eine Latte an integrierten Effekten, erweiterte MIDI-Funktionen, eine bessere Loopkontrolle und ein Display, über das sich diese zusätzlichen Gimmicks bequemer ausführen und kontrollieren lassen. Logisch, dass auch zusätzliche Buttons/Knobs zum Durchstöbern der Musikbibliothek und Laden der Titel verbaut wurden.

Dieses Mehr an DJ-Luxus schlägt sich auch im Preis nieder. 2.100 Euro möchte Rane für diese eierlegende Wollmilchsau auf den Tisch gelegt bekommen. Für 100 Euro mehr gibt es die Version Z mit einem limitiertem Faceplate von Shepard Fairey und violetten Anschlusskabel.

>>> Rane Sixty-One
>>> Rane Sixty-Two


Reloop Terminal Mix 4 – All-In-One-Controller

Freitag, 13. Januar 2012 10:30 Uhr
Beitrag in Technik von Daniel 668

Nach einer Vielzahl an Traktor-Controllern wagt sich Reloop nun auch in die Serato-Scratch-Live-Ecke und haut mit dem Terminal Mix 4 gehörig auf den Putz. Der Controller schafft nämlich vier Decks (fast) ohne Umschalten. Für jeden Kanal ein Fader und EQ-Einheit. Gemixt wird demnach softwareseitig, für Output und Vorhören hat der Controller allerdings eine 4-Kanal-Soundkarte eingebaut.

Hingucker sind die Alu-Jog-Platters mit saftigen 15,5 Zentimetern Durchmesser, vollgummierte Knobs mit sandtem Druckpunkt und die mit 100 Millimetern extra langen 14-Bit-Pitchregler. Natürlich ist auch wieder der prominente Trax-Encoder dabei, der das Navigieren durch die Playlists dank vier zusätzlichen Management-Tasten sehr komfortabel macht.

Imgrunde hat Reloop seine Traktor-Controller-Erfahrung auf Serato Scratch übertragen. Wer die vorhergehenden Reloop-Controller kennt, fühlt sich auch hier sofort zuhause. Die Serato-Edition wurde gegenüber dem Jockey III noch ein bisschen geschliffen und gepimpt und istDank erhältlichen Traktor-Mappings auch dafür gewappnet. Deshalb kann man im semiprofessionellen Bereich für 500 Euro Straßenpreis eigentlich nichts falsch machen.

>>> Reloop Terminal Mix 4


Digital DJing Clinic Tour

Donnerstag, 1. Dezember 2011 13:45 Uhr
Beitrag in News von Daniel 285

Im Rahmen der Rane-Clinic-Tour 2011/12 laden Rane/Serato und Ortofon gemeinsam ab Dezember bei über 20 Händlern in ganz Deutschland zu gemeinsamen Workshops ein. Selbstverständlich widmen sich die Asurichter dabei neben Ortofon-Tonabnehmern und dem EKS Otus Raw auch Serato Scratch Live 2.3.1 und diverser Rane-Hardware. Als Leckerli verlost das Clinic-Team unter allen angemeldeten Teilnehmern diverse Hardware. Preise und Tourdaten nach dem Break.

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