Tanith war so freundlich und veröffentlicht den ominösen Einigungsvertrag zwischen GEMA und den Verbänden. Hier ist auch detailiert zu erfahren, was mit dem Vervielfältigungstarif VR-Ö gemeint ist. Die Tarfigebühr wirkt sich nicht wie erwartet auf den Preis digitaler Downloads aus, sondern betrifft DJs.

Für jedes genutzte MP3 auf dem Laptop soll eine Vervielfältigungslizenz gezahlt werden. Pro 500 kopierten Werken (also MP3s) werden 97,46 Euro (inkl. GVL und MwSt.) jährlich fällig. Also knapp 20 Cent je Titel. Ist der Track länger als 5 Minuten, gibt’s auch noch Aufschläge. In der Realität sind tausende Tracks keine Seltenheit, die Überlänge auch nicht. Bei 5.000 Titel kommt man dabei schon locker über tausend Euro. So viel verdienen manche Künstler in fünf Jahren nicht.

Abgesehen davon, dass auch Promoware, selbst digitalisiertes und GEMA-freies Zeuchs betroffen wären; wie will der Verein das kontrollieren? Mit einem Durchsuchungsbefehl für die Laptop-Daten? Was passiert mit Daten, die später hinzukommen? Meldet die der DJ „freiwillig“ nach? Hier wurde doch wieder mal sowas von nicht zu Ende gedacht.

>>> Tanith 


Autor: Daniel
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Über den Author

Daniel Autor: Daniel Reiche ist Grafikdesigner und DJ aus Leipzig, freiberuflich in den Segmenten Grafikdesign, Layout und Social Media tätig und desöfteren als DJ in Clubs und auf Privatfeten unterwegs.. Zum Google Plus Profil

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Ein Kommentar

  1. Marco Martin schreibt:

    Wie immer, hauptsache schnell Geld verdienen. Denke aber mal, dass das im Sand verlaufen wird..

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