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Allen&Heath Xone:DX – DJ-Controller

Allen&Heath kann man getrost als Club-Flaggschiff bezeichnen. Neben den ganzen Pioneer-Mixer-Derivaten überzeugt die Mischpultreihe von Allen&Heath mit anderem Konzept und schnittiger Bedienung. Das lässt sich nahezu eins zu eins auf den DJ-Controller Xone:DX übertragen, der insgesamt 4-Decks steuern und auch mixen kann.

Das seit März auch in Deutschland erhältliche sehr robuste und dennoch flache All-In-One-Gerät wird von Haus aus mit Serato Itch ausgeliefert; versteht sich darüber hinaus auch mit allen anderen Midi-fähigen DJ-Anwendungen. So ist eine Integration in Traktor ebenso möglich, wie in Serato. Wobei letzteres wegen der Plug’n’Play-Action beim Erstaufbau um ein Vielfaches fixer geht.

Anschlüsse besitzt der Controller mit integrierter Soundkarte ausreichend: XLR-Master-Ausgänge sowie Chinch-Ausgänge für Master, Monitor, Rec. und Cue. Darüber hinaus Digital-Audio-In (Chinch) und -Out (Chinch und optisch) sowie Midi-In/-Out und die nötige USB-Buchse. Auf der Frontseite prangen die Kopfhörerbuchse und der Mic-Eingang.

Links sowie rechts auf der Fläche des Geräts sitzen die Controller-Einheiten, wobei eine jeweils für zwei Decks steht, die man manuell zuweist. Diese Layer-Technik mag anfangs verwirren und für das eine oder andere unfreiwillige Stoppen des laufenden Tracks sorgen, ist aber nachvollziehbar und nach kurzer Übungsphase beherrschbar. Zum Suchen innerhalb eines Tracks sowie zum Pitchen wird das nicht-berührungsempfindliche Jogwheel genutzt. Cue- und Play/Pause sind wie gewohnt prominent platziert, einzig die Hot-Cue-Buttons sind etwas klein aber immerhin vorhanden. Die 4-Kanal-Mixer-Sektion im mittleren Bereich des DX erklärt sich von selbst und hat EQ- und Gain-Potis.

Wer auf die Haptik von Vinyl oder großrädrigen Jogwheel-CD-Playern verzichten kann, hat mit dem Xone:DX sein Traumgerät gefunden. Gerade auch für den Club-Einsatz ist der 6 Kilo schwere Apparat gut geeignet und damit Digital-DJs ans Herz zu legen, die öfter als dreimal im Monat unterwegs sind und vorherrschenden Technikproblemen bequem aus dem Weg gehen wollen. Das nötige Kleingeld vorausgesetzt.

Foto: Allen&Heath
Autor: Daniel
Session Strings – Streicher-Software

Streicher (Strings) sind bei Produktionen elektronischer Musik ja nicht ganz unüblich. Gute Sample-Packs gab es selten und so war bei spezielleren Vorstellungen doch schnell ein eigener Streicher gefragt. Native Instruments wären nicht sie selbst, wenn sie auch diese Sparte ausfüllen würden.

Session Strings ist ein Instrumenten-Ensemble, welches sich als einziges auch in den kostenfreien Kontakt 4 Sample-Player abspielen lässt. Die Steuerung der einzelnen Instrumente (vier Geigen, drei Bratschen, zwei Celli und zwei Kontrabässe) erfolgt über das Keyboard (Midi oder Software), wobei die tiefen Tasten mit dem Kontrabass und die oberen mit den Geigen belegt sind. Faltungseffekt und EQ sorgen in Sekunden für den gewünschten Streicherklang und die Motown-Presets für den legendären Streicher-Sound der 60er Jahre. Interessantes Highlight auch der einem Arpeggiator ähnelnde „Animator“. Er zerhackt Akkorde in funky Staccato-, Spiccato- oder Pizzicato-Phrasen.

>>> native-instruments.com

Foto: Packshot
Autor: Daniel

Nun denn. Noch was Schräges fürs Wochenende.


Autor: Daniel

Paul Oakenfold mag in den UK ein begnadeter Produzent sein (wennauch mit Trance nicht gerade meine Baustelle), aber als DJ toppt er in seiner Peinlichkeit jeden Möchtegern-Plattendreher und jedes DJ-Kasper-Duo um Längen. EIgentlich jämmerlich, wenn es nicht so lustig wäre.


Autor: Daniel
via Nerdcore


Autor: Daniel
Mini-Synthesizer: KORG Monotron

Lasst Euch nicht von dem Foto des KORG Monotron täuschen. Der kleine Synthesizer ist mit 12 Zentimeter Breite real nämlich noch kleiner, mit knappen hundert Gramm federleicht und bei einem Straßenpreis von rund 60 Euro recht günstig. Das mobile Gerät passt locker auf die Handfläche und läuft mit zwei AAA-Batterien. Fünf Regler und ein Schalter müssen da reichen.

Die aufgedruckte Tastatur des montron ist ein typischer Ribbon-Controler für die Tonhöhe und besitzt einen Umfang von 16 Halbtönen. In Verbindung mit spannungsgesteuertem Oszillator/VCO und Filter/VCF sowie einem Tieffrequenzoszillator/LFO bleibt das Gagdget relativ simpel. Da passt es, dass jeder Regler nur einen Sound-Parameter steuert.

Natürlich kann der monotron-Filter auch externe Audioquellen bearbeiten. Die über die 3,5 mm Stereo-Klinkenbuchse eingespeiste Signalquelle wird direkt vor den VCF in den Signalweg eingeschleift. Die integrierten Minilautsprecher sind eher zur Kontrolle gedacht, der Sound geht lieber über die pegelbare 3,5 mm Klinke nach draußen.

Foto: Korg
Autor: Daniel

Neues Album des Spaniers in Spanien lebenden Daniel Holc aka Ascii Disko kam im Mai raus. Er sägte und blubberte schon vor der ganzen Electrohouse-Welle und bleibt seinem strangen Style treu. Sägen ohne zu nerven. Ins Album «Stay Gold Forever Gold» höre ich die Tage nochmal rein. Hier erstmal das Jawbreaker-Video.


Autor: Daniel


Autor: Daniel

Das neue Album von Martinez ist draußen und damit sein Debüt auf Moon Harbour. Schicker unangestrengter House nicht nur zum Tanzen, dazu ein paar Downbeat-Perlen und leicht süßer Minimalismus. «Lavender Mist» hier als mal wirklich schick anzusehendes Video.


Autor: Daniel


Autor: Daniel
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