Aktuelle Kategorie: Technik
Digital Jockey abgespeckt: Reloop Mixage

Wie bereits im BPM-Vorab-Bericht angekündigt, stellte Reloop seinen neuen DJ-Controller Mixage vor. Als Vorbild für das All-In-One-Helferlein stand die Digital Jockey 2 Interface Edition Pate. Da der Mixage ein Einsteigerprodukt darstellen soll, wurde das Gerät gegenüber der Digital-Jockey-2-Version gehörig abgespeckt, bekam aber auch einige neue Features.

Die LED-Beleuchtung der Knobs und Potis lässt sich jetzt dimmen und strahlt in der Special-Edition in den Farben grün und blau. Die Jogwheelempfindlichkeit lässt sich jetzt justieren, der Mix-Regler für Cue und Master wich einem Mini-Crossfader und die bei den Digitaljockey etwas schwer erreichbaren Vorhörbuttons wurden direkt über die Fader gesetzt. Neben diesen fand dort auch endlich ein LED-Pegelmeter seinen Platz. Die Loop-Sektion wurde dagegen sehr ausgedünnt. Gut gelöst ist der Umgang mit der SHIFT-Taste, bei der man zwischen Hold- und Lock-Modus wählen kann.

Im Lieferumfang befindet sich wie von Reloop gewohnt eine vorkonfigurierte Traktor-LE-Version. Wer den DJ-Team-Switch nutzen will, der zwei  Mixage-Controller in Reihe schaltet und verwaltet, muss jedoch auf die Pro-Version der Software upgraden.

Der Mixage steht für 200 (weiß) und 250 Euro (schwarz) ab Februar 2011 in den Läden.

>>> reloopdj.com

Foto: Reloop
Autor: Daniel
Traktor Kontrol S4 ab November erhältlich

Kein anderer DJ-Controller wird sehnsüchtiger erwartet, als der Traktor Kontrol S4 von Native Instruments. Ab November ist es nun in den Stores erhältlich und wer den Trubel um den X1 mitbekommen hat, dem sei ans Herz gelegt, sich das Controller-Flaggschiff jetzt schon vorzubestellen. Für 900 Euro zwar keine lockere Investition aus dem Handgelenk, für regelmäßig auftretende Digital-DJs jedoch eine echte Option.


Autor: Daniel
BPM-Show: Hercules DJ Console 4-MX

Hercules erarbeitete sich nach einigen nicht so überzeugenden DJ-Consolen mit der DJ Console RMX einen guten Ruf im Mid-Price-Segment. Pünktlich zur BPM-Show in Großbritannien geht der Nachfolger DJ Console 4-MX an den Start.Wie auch sein Vorgänger mit integrierter Soundkarte und der Virtual-DJ-Software. Mappings für Traktor, SSL und Co. sollen zur Veröffentlichung im November zur Verfügung stehen.

Der Metall-Controller wirkt noch eine Spur aufgeräumter als der RMX und mutiert zu einem 4-Deck-Controller. Die zwölf Zentimeter großen Jogwheels sind berührungsempfindlich und wirken sehr wertig. Die kurzen Fadergänge und die Verarbeitungsqualität der Buttons und Knobs zeigen, dass der recht handliche Controller wie auch schon der RMX im Club-Geschehen etwas verloren wirkt, für Einsteiger jedoch eine gute Wahl sein dürfte. Wie sich die Soundqualität schlägt, wird sich in der Praxis zeigen.

Der Preis ist bei 450 Dollar angesetzt und im LIeferumfang befindet sich wieder eine amtliche Tragetasche.

>>> hercules.com

Foto: Hercules
Autor: Daniel
Magma Switchbox V2

Eine feste Instanz in den Clubs sollte diese handliche Box werden. Magma fiel bisher mit seinen DJ-Bags auf, erschließt nun jedoch langsam das Feld der Digital-DJs. Den Anfang machte ein Laptop-Ständer und jetzt die Switchbox V2. Mittels eines simplen mechanischen Umschalters kann zwischen zwei digitalen Systemen gewechselt werden, die gleichzeitig an der Box angeschlossen sind.

So kann an zwei Phono/Line-Eingängen des Mixers zwischen dem Signal des Plattenspielers, des CD-Players oder der zwei digitalen DJ-Systeme hin und her geschaltet werden. Ein Umstecken der Kabel im laufenden Betrieb entfällt somit, der spielende DJ wird nicht gestört und man kann die Kabelage bequem an der Box einstecken. Übernimmt der Folge-DJ, muss nur der Schalter betätigt werden. Für 150 Euro Straßenpreis eine lohnende Investition.

>>> magma-bags.de

Foto: Magma
Autor: Daniel
The Bridge offiziell erhältlich + Serato 2.1

Ein langangekündigtes Feature für Besitzer von Serato und Ableton (8.2) erscheint: The Bridge. Unter dem unscheinbaren Namen verbirgt sich eine bisher einzigartige Verbindung zwischen DJ-Performance- und Produktions-Software. „Ableton Transport Control“ sorgt für eine nahtlose Synchronisation zwischen Ableton Live und Seratos Scratch Live (SSL).

Der „Ableton Player“ öffnet in SSL ein extra Fenster, sodass in Ableton vorhandenen Samples oder Tracks direkt abgespielt werden können. Damit auch alles von den Tempi her passt, gibt es ein syncendes Beat-Grid. Besitzer von Serato Hardware und registrierter Ableton Live Version beziehen Bridge automatisch mit dem Download der aktuellen Software-Versionen..

Bridge landet so zeitgleich mit dem neuen Serato Scratch Live 2.1 auf dem Rechner, dass einige neue Features mit sich bringt. Neben den neuen Ultra Knob (32) und Super Knob Effekten (28), welche die Effektkontrolle mit nur einem Knob ermöglichen, wurde auch diverse DJ-Hardware implementiert. Umfangreiche Mappings für Novations Dicer sowie die Pioneer CD-Player CDJ-2000 und CDJ-900 sorgen für nahezu perfekte Integration der dieser DJ-Tools.

>>> serato.com

Foto: Screenshot
Autor: Daniel
Native Instruments Neon-Timecode-Vinyls

Timecode-Vinyl-Systeme scheinen in den folgenden DJ-Generationen bald gegessen zu sein. Alle diejenigen, die weiterhin drauf setzen und die schwarzen (oder auch weißen) Vinyls satt haben, können sich jetzt amtliche Neon-Scheiben zulegen, die im Dunkeln je nach Modell blau, grün oder orange fluoreszieren. Für 20 Euro das Stück.

Foto: NI
Autor: Daniel
via salection
DJ-Mixer: Pioneer DJM 2000

Irgendwie entging mir voll und ganz das neue Pioneer-Mixer-Schlachtschiff DJM 2000. Der erste Eindruck erweckt den Anschein eines Videomixers. Aber nein – ein Clubmixer. Der DJM2000 fährt seine Stärken besonders im Digital-Mixing und in Verbindung mit den CD-Playern der Technikschmiede auf. Das integrierte Audio-Interface ermöglicht den direkten Anschluss eines Laptops. Mappings für Traktor und Co. sind bereits erhältlich.

Neu ist die Anordnung der Bedienelemente. So platziert sich der Bedienteil zwischen den Kanälen 1/2 und 3/4. Auf den ersten Blick ungewohnt, bei längerer Arbeit jedoch eine durchdachte ergonomiefreundliche Aktion. Seine Trümpfe spielt der Mixer ganz klar in Verbindung mit den CDJ2000 (oder 800) aus. Ohne Timceode-CD/Vinyl kann virtuell auf Tracks zugegriffen werden. Effekte und Co. weisen sich jedem Kanal einzeln zu und die MIDI-steuerbaren Buttons sowie das Touchdisplay tun ihr Übriges.

Der grobe Blick lässt erahnen, dass Pioneer mit dem DJM2000 wieder an Boden in Clubs und Diskotheken gewonnen haben dürfte. Für gut 2.000 Euro erhält man einen anständigen Club-Mixer, der dafür sorgt, dass die momentan uneinheitliche Heransgehensweise an Digital-DJs wieder ein Stück weiter kommt und gerade im festen Clubeinbau mit zwei CDJ-2000 durchaus eine Referenz werden könnte. Dieser hohe Preis macht das komplette Setup jedoch für Privatleute oder Gelegenheits-DJs eher uninteressant. Selbst Profis dürften sich eine Neuinvestition allein fürs häusige Üben stark überlegen.

>>> pioneer.de

Foto: Pioneer
Autor: Daniel
Update: Wacom Nextbeat MK2

Wacoms Nextbeat fristet sein Dasein zwar eher als Luxusvariante der DJ-Gadgets, die komplett das Laptop-DJing ersetzen, bietet aber gerade für Profi-DJs mit mehr als vier Gigs im Monat außerhalb der Residenz ein anständiges Tool. Mit der neuen MK2-Version wurden einige Möglichkeiten des Nextbeats verbessert.

Mittels des neuen BPM-Syncs gleicht man automatisch die beiden Trackgeschwindigkeiten des laufenden und des einzumixenden Titels an, auch auf der Fernbedienung. Ein Knopfdruck soll genügen und die Funktion bis zu einhundert Prozent genau sein.

Dazu wurde die Speicherkapazität des Gerätes auf satte 16 GB erhöht. Als Formate (WAV, AIFF, MP3 und AAC-LC) werden ab sofort vollständig unterstützt und erweitern die Flexibilität. Der Preis ist zudem auch nicht mehr so happig: mit einem Tausender darf man mitspielen…

>>> Videos und mehr unter nextbeat.net

Foto: Wacom
Autor: Daniel

Ean Golden von DJTechTools steht bekanntermaßen als Berater hinter dem neuen All-In-One-MIDI-Controller Traktor S4 von Native Instruments. Logisch, dass er das erste Sneak Preview des Gerätes zeigen darf. Hat schon was auf dem Kasten das Gerät…


Autor: Daniel
Reloop IQ2 MIDI Mixer

Reloop hat sich ja von der einstigen Technics-Clone-Klitsche zu einer beachtlichen Größe im DJ-Hardware-Markt etabliert. Seit ich den Reloop Digital-Jockey-Controller in der Interface-Edition in den Händen hielt, bin ich auch von der Qualität der Reloop-Erzeugnisse überzeugt, sodass man auch von dem neuen Mixer der IQ-Serie nichts Schlechtes erwarten kann.

Der IQ2-Midi ist ein komplett digital aufgebauter DJ-Mixer mit integriertem 4×4 Multichannel USB-Audiointerface in 24-Bit / 96 kHz. Die Bedienelemente des Mixers sind ohne Ausnahme MIDI-fähig und damit als MIDI-Controller einsetzbar. Reloop mag ja zudem Traktor, sodass sich passende Mappings bereits im Lieferumfang befinden. Die Rückseite lässt ebenso kaum Wünsche offen. Symmetrische Klinkenausgang als Masteroutput, sowie zwei Chinch-Outputs (Master und Monitor) dürften genügen. Das Netzteil ist integriert.

>>> reloopdj.com

Foto: Reloop
Autor: Daniel
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