Aktuelle Kategorie: Technik
EKS Otus+ DJ-Controller

EKS warf Ende des Vorjahres einen amtlichen DJ-Controller auf den Markt, der nicht nur schräg aussieht, sondern auch mit seinen Innereien den Digital-DJ-AddOn-Markt gehörig aufwirbelt. Der Dual-Deck-Controller besitzt ein integriertes 24-Bit 6-Kanal-Audio-Interface (2x Stereo-Cinch-Out und 2xDigital SPDIF-Out) sowie ein prominentes 7,5″ JogWheel mit Berührungssteuerung. Drumherum sehr aufgeräumt platziert: 17 Taster, sechs Buttons und zehn Potis; dazu ein berührungsempfindlicher Pitch-Slider und integriertes Touchpad. Macht in Summe schon einmal einen der bestausgestattesten Controller überhaupt.

Nahezu alle Bedieneinheiten werden mit LED-Positionslichtern dokumentiert und der Deckswitch könnte nicht einfacher sein. Hingucker und Killerfeature dann aber die in allen vier Ecken des Gerätes angebrachten Jogwheels mit mittigem Klickpunkt. Richtig gelesen. Die runden Dinger sind nicht nur designte Deko, sondern nützliche Controllereinheiten zum Tracklistbrowsen, Effektbedienen und mehr.

Gegenüber der Vorgängerversion Dualdeck wurde das Jogwheel etwas leichtgängiger gestaltet und ein externes Netzteil installiert, welches die LEDs noch eine Ecke heller leuchten lässt und die USB-Power entlastet. Das Trackpad erfuhr eine Verfeinerung und die Qualität des Audio-Interfaces wurde ebenso verbessert.

Belegen kann man alles dank MIDI selbst. Auf der EKS-Web-Site stehen allerdings auch fertige Mappings bereits. Der zwei Kilogramm schwere Otus+ passt sich perfekt in bestehende SetUps (Mixer, Turntable) ein, ist mit gut 34 Zentimetern nicht zu wuchtig, allerdings mit seinen 70 Millimetern Höhe zwischen Technics und Mixer etwas herabgesetzt.

Für knapp 600 Euro Straßenpreis befindet sich der Otus+ auch noch im Preis des Möglichen.

>>> Otus+ bei EKS

Foto: EKS
Autor: Daniel
Pioneer CDJ-350-W und DJM-350-W in weiß

Hobby- und Home-DJs achten ja seit jeher auf schickes DJ-Equipment, gerade wenn es im Wohnbereich Platz finden soll. Pioneer spielt da brav mit und bietet seine beiden Einsteigermodelle – den CD-Player CDJ-350 und den Mixer DJM-300 – in perlreinem Weiß an. Im Zusammenspiel mit dem LED-Display und passender Button-Beleuchtung definitiv ein Hingucker.

Mit der Farbe änderte sich auch einiges an den technischen Spezifikationen. Der Mixer erlaubt nun eine USB-Direkt-Aufnahme und besitzt mit Noise und Short Echo zwei neue Effekte. Die EQs killen bis zum Geht-Nicht-mehr und die Track Mark Funktion sorgt für die Aufnahme von Mixen ohne zusätzliche Software. Beide Geräte sollen ab Ende Januar für 650 Euro (CD-Player) bzw. 550 Euro (Mixer) erhältlich sein.

>>> Pioneer CDJ-350
>>> Pioneer DJM-300

Foto: Pioneer
Autor: Daniel
Hands on: Reloop Digital Jockey 2 Interface Edition

Semiprofessionelle DJ-Controller buhlen schon seit geraumer Zeit um die Gunst der Amateur-DJs. Reloop war mit seiner Digital-Jockey-Reihe von Beginn an dabei und bietet spätestens mit der Version 2 ein clubtaugliches Gerät an. Ich habe den Controller in der Interface-Edition nun seit geraumer Zeit im DJ-Einsatz. Hier einige Erfahrungen.

Konstruktion | Bauweise

Der kompakte Controller ist nicht gerade klein und will daher nur hochkant in einen DJ-Koffer/-Tasche passen. Das Gehäuse erweist sich als robust, die Knöpfe und Potis druckfest. Nur die Fader sind etwas dünn und verbiegen in Korrespondenz mit umherfliegenden Equipment innerhalb des DJ-Koffers gerne mal. Zehn Minuten vor dem Gig einen Metallfader ohne Zange geradezubiegen war mir eine Lehre. Jetzt findet das Gerät immer zwischen den Not-Vinyls Platz.

Der Controller wird mit zusätzlichem Netzteil geliefert, was für den Gebrauch jedoch nicht zwingend notwendig ist. Internes Mixing und alle Controller-Funktionen sind USB-powered. Einzig die Lautstärke des Kopfhörers lässt sich ohne externe Stromversorgung nicht hochregeln.

Audio-Eigenschaften | Bedienung

Das Interface besitzt einen Stereo-Cinch-Ausgang sowie einen Stereo-Cinch-Eingang, sodass das Master-Signal direkt ausgegeben wird. Das Mixing erfolgt nicht direkt im Gerät sondern passiert softwarebasiert. Der Digital-Jockey 2 arbeitet mit seinen Bedieneinheiten daher eher als verlängerter Arm von Traktor.

Das hat Auswirkungen auf die Bedienung. Schnelles Mixing und Hochreißen der Fader, wie man es von echten Mischpulten gewohnt ist, fällt flach, da es zwischen Faderbedienung am Digital-Jockey und dem Resultat in der Software eine kleine Latenz gibt. Diese ist bei der Bedienung der anderen Buttons nicht zu spüren und funktioniert reibungslos.

Im Reloop-Forum werden verschiedene Mappings angeboten, die den Status als ausgereift verdient haben. Die einzelnen Buttons und Potis haben viel Spielraum für große Finger und sind schlüssig belegt. Selbst die doppelt belegten über den Shift-Button erreichbare Buttons stellen kein Problem dar. Nur an die Endlos-Knbos für Effekte muss man sich gewöhnen.

Der EQ-Bereich zeigt sich wegen des Problems des latenzbedingten Nachziehens  gewöhnungsbdürftig. Der Gain-Regler muss manchmal (wie auch öfter die Pitchfader) in Nullposition gebracht werden, damit die Software hinterherkommt. Der resultierende Endklang bei Benutzung der EQs wirkt immer etwas zu bassreich, sodass man da oft nachregeln muss.

Empfehlung

Aus obigen Gründen empfehle ich nur die Reloop Digital Jockey 2 Controller Edition in Verbindung mit einem externen Audio-Interface, welches direkt die Ausgänge der 1-4 Software-Player auf den Mixer routet. Man fühlt sich in diesem SetUp deutlich mehr zuhause und der Optik beim DJing tut es auch gut, wenn man nicht nur Stur auf dem Controller rumwurschelt, sondern auch den Mixer in seine Interaktion einbezieht. Ganz zu Schweigen vom Komfort eines großes Clubmixers.

Routing-Tests

Wozu ein externes Audio-Interface, wenn der Digital-Jockey in der Interface Edition schon eines besitzt, dachte ich mir. Aus der Not heraus (externes Audio-8-Interface vergessen), stöpselte ich ein anderes Set-Up zusammen, was relativ gut funktionierte und eine interessante Alternative darstellte. Allerdings nur 2-Player-kompatibel.

Auf den Masterausgang routete ich das Signal des ersten internen Players und auf den Kopfhörerausgang den des zweiten. Ersterer Ausgang ging via Cinch an den Mixer und an den Kopfhörerausgang fand ein Adpater (6.3mm-Stereo-Klinke auf Stero-Cinch) Platz, der ebenso an den Mixer geroutet wurde. In der Traktor-Software nun nur noch das Mixing auf extern gestellt und fertig.

Wichtig hierbei: Das Signal der beiden Ausgänge sollte vor dem Start kurz ausgepegelt werden, da beide Outputs in dieser Kombination gern übersteuern. Der Auto-Gain muss in der Software deaktiviert sein. Letztendlich hat man über den missbrauchten Kopfhörer-Kanal zwar nicht den besten Klang (leicht dumpf und etwas bassreich), aber auf jeden Fall ausreichend.

Hier ein Mitschnitt eines Mixes, den ich auf diesem SetUp zu einer Party spielte.

Reydan @ Winter Festival Krone Bautzen by Reydan

Foto: Reloop
Autor: Daniel
Reloop Contour – DJ-Controller mit Interface

Reloop hatte immer schon ein Näschen für die Bedürfnisse von DJs. Auch mit dem neuen Contour liegt das Münsteraner Unternehmen wieder goldrichtig, denn was man am Traktor X1 vermisst hat, besitzt das neue Reloop-Gerät und bleibt dabei dennoch recht kompakt.

Neben den üblichen Controller-Funktionen beinhaltet der Contour in der Interface-Edition (und nur die ist ja eigentlich interessant) ein integriertes 8-Kanal-Audio-Interface, mit dessen Hilfe man vier Decks auf einen externen Mixer routen kann. Dafür stehen vier Stereo-Cinch-Ausgänge bereit. Ein Audio-In sucht man leider vergebens, so sind Traktor-Mitschnitte über den REC-Ausgang des DJ-Mixers (was bei den Digital Jockey Interface-Editionen noch funktionierte) nicht möglich.

Zwischen den Decks wechselt man bequem per Tastendruck. Das prominente, berührungsempfindliche Jogwheel lässt sich auf vier unterschiedliche Modi einstellen. Die Effekt-Sektion hat vier kleine Minifader und alle Button bringen amtliches softwaregesteuertes LED-Feedback mit.

Der Reloop Contour ist natürlich auf Traktor Pro zugeschnitten, kommt wie man es vom Digital Jockey gewohnt ist, in robust gebürstetem Aluminiumchassis daher und kann auch im Standalonebetrieb für internes Mixing genutzt werden. Dafür sind zwei Kopfhöreranschlüsse (3,5mm und 6,3mm Klinke) an der Vorderseite des Gerätes zu finden. Findige Bastler werden bestimmt auch bald ein Mapping zusammenschrauben, dass die Effekt-Fader als Deckfader ansteuert…

Der Reloop Contour ist in Kürze für 319 Euro (Interface-Edition) bzw. 220 Euro (Controller-Edition) erhältlich, wiegt 2 Kilo und ist 38 Zentimeter lang. Überragt damit also Standard-DJ-Equipment um gute sechs Zentimeter.

>>> reloopdj.com

Foto: Reloop
Autor: Daniel
Crane Stand Laptopständer Deutschland-Vertrieb

2008 feierte der Crane Stand sein Debüt, bevor er 2009 in Seattle das erste Mal vom Fließband lief. Deutschland hatte bisher das Nachsehen. Jetzt übernham Pro Audio den Vertrieb des DJ-Tools in hiesigen Landen. Der falttbare und aus Aluminium gefertigte Crane-Stand ist mit seinemflexibel einstellbaren Neigungswinkel ruckzuck aufgebaut und bietet darüber hinaus mit dem Subtray eine Ablagefläche für Interfaces.

>>> Faltbarer Laptopständer: Crane DJ-Stand auf ae-pool.de
>>> Pro Audio

Foto: Pro Audio
Autor: Daniel


Autor: Daniel

Eine schicke Scratch-Erweiterung für den VCI100 MK2 als TSI für Traktor Pro.
>>> Download direkt bei den Giana Brotherz


Autor: Daniel
iPad mit neuem iOS bald MIDI-fähig

Mit der in Kürze erscheinenden iOS-Version 4.2 werden die feuchten Träume aller Digital-DJs war und die Controller-Branche gehörig durchgeschüttelt. Denn bald kann das iPad auch MIDI. Normal über WiFi und auch via USB-Adapter. Fehlt nur noch das Multitasking und schon könnte das iPad (wie bereits einmal von mir gemutmaßt) die schärfste Konkurrenz zu allen MIDI-Controllern werden. Wir warten ab und freuen uns schon mal.

Wer mehr wissen will, auf Create Digital Music erschien ein aufwendiger Artikel zu dem Thema (englisch):
>>> createdigitalmusic.com

Foto: screenshots apps | apple
Autor: Daniel
Gratis: Virtual-DJ-Software in der Home-Edition

Eine der vielversprechensten Konkurrenten zu Seratos Scratch LIVE und NIs Traktor Scratch dürfte Virtual DJ sein, dessen LE-Version sich auch in einigen Hardware-Bundles (Vestax) befindet. Zu den Vorzügen der Software dürfte neben der vollen Midi-Hud-Unterstützung und dem Timecode-Support auch die maximale Anzahl von 99 Decks, sowie die Videomix-Funktion zählen. Darüber hinaus unterscheidet sich Virtual-Dj nicht wesentlich von den „Großen“: integrierter Sampler, Loop- und Effekt-Sektionen, Auto-Mix, BPM-Erkennung, interne Aufzeichnung oder LIVE-Streaming der Mixe ins www.

Da freut es umso mehr, dass seit Kurzem zusätzlich eine Home-Edition zum Download bereitsteht, die für lau (zum Privatgebrauch) geladen werden kann. Sie verwaltet gegenüber der LE-Fassung auch Playlists, ist vollständig an die eigenen Bedürfnisse anpassbar und beinhaltet die Automix-Funktion. Mit Midi-Hardware korrespondiert sie allerdings nicht. Ebensowenig kann der Mix gestreamt werden, was bei der Broadcaster und pro Basic-Version möglich ist. MIDI-Controller und Timecode unterstützt das Digital-DJ-Programm erst mit der Pro-Version, ebenso wie den Fullscreen-Modus bei Videomix-Output.

>>> virtualdj.com

Foto: Screenshot
Autor: Daniel

Da ich in den Stats merke, auf welch großes Interesse immer noch das Native Instruments Traktor Kontrol S4 stößt, packe ich hier mal alle Sites zusammen, welche den NI-Controller auf Herz und Nieren getestet haben + Videos. Viel Spaß.

>>> Salection – Traktor Kontrol S4 Pt. 1 – Erstkontakt
>>> Salection – Traktor Kontrol S4 Pt. 2 – Features
>>> Salection – Traktor Kontrol S4 Pt. 3 – Hardware
>>> DJ-Techtools – Traktor Kontrol S4 Full Review
>>> Tanith Blog – Traktor Kontrol S4 Review und Test
>>> ae-pool – Traktor Kontrol S4 Overview


Autor: Daniel
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