Aktuelle Kategorie: Technik
Rane Sixty-One & Sixty-Two – All-In-One-Mixer

Rane steht seit jeher als der perfekte Hardware-Begleiter für Serato-DJs ungeschlagen an der Spitze. Mit den zwei aktuellen 2-Kanal-Mixer-Modellen Sixty-One und Sixty-Two baut das neuseeländische Unternehmen diesen Vorsprung weiter aus.

Die One-Version hat schon nahezu alles im Gepäck, was sich der Digital-Dj von heute wünscht. Eine integrierte 20-Kanal-Soundkarte, vier analoge Audio-Eingänge, Mic-Input und 6,3mm-Klinken-Master-Output. Natürlich Kopfhörerausgang, Loop-Send/Return und ein integriertes Netzteil, das mit einem dicken Kaltkabel gefüttert wird. Das Ganze hat mit rund 1.500 Euro dann aber auch seinen Preis.

Der Sixty-Two legt dann noch ein paar Scheite nach. Er besitzt zwei USB-Eingänge und kann demnach mit zwei Rechnern gleichzeitig genutzt werden. Das Master-Signal wird über clubtaugliche XLR-Buchsen ausgegeben und der zusätzliche Monitorausgang über zwei 6,3mm-Klinken. Darüber hinaus bietet der Sixty-Two eine Latte an integrierten Effekten, erweiterte MIDI-Funktionen, eine bessere Loopkontrolle und ein Display, über das sich diese zusätzlichen Gimmicks bequemer ausführen und kontrollieren lassen. Logisch, dass auch zusätzliche Buttons/Knobs zum Durchstöbern der Musikbibliothek und Laden der Titel verbaut wurden.

Dieses Mehr an DJ-Luxus schlägt sich auch im Preis nieder. 2.100 Euro möchte Rane für diese eierlegende Wollmilchsau auf den Tisch gelegt bekommen. Für 100 Euro mehr gibt es die Version Z mit einem limitiertem Faceplate von Shepard Fairey und violetten Anschlusskabel.

>>> Rane Sixty-One
>>> Rane Sixty-Two

Foto: Rane
Autor: Daniel
Reloop Terminal Mix 4 – All-In-One-Controller

Nach einer Vielzahl an Traktor-Controllern wagt sich Reloop nun auch in die Serato-Scratch-Live-Ecke und haut mit dem Terminal Mix 4 gehörig auf den Putz. Der Controller schafft nämlich vier Decks (fast) ohne Umschalten. Für jeden Kanal ein Fader und EQ-Einheit. Gemixt wird demnach softwareseitig, für Output und Vorhören hat der Controller allerdings eine 4-Kanal-Soundkarte eingebaut.

Hingucker sind die Alu-Jog-Platters mit saftigen 15,5 Zentimetern Durchmesser, vollgummierte Knobs mit sandtem Druckpunkt und die mit 100 Millimetern extra langen 14-Bit-Pitchregler. Natürlich ist auch wieder der prominente Trax-Encoder dabei, der das Navigieren durch die Playlists dank vier zusätzlichen Management-Tasten sehr komfortabel macht.

Imgrunde hat Reloop seine Traktor-Controller-Erfahrung auf Serato Scratch übertragen. Wer die vorhergehenden Reloop-Controller kennt, fühlt sich auch hier sofort zuhause. Die Serato-Edition wurde gegenüber dem Jockey III noch ein bisschen geschliffen und gepimpt und istDank erhältlichen Traktor-Mappings auch dafür gewappnet. Deshalb kann man im semiprofessionellen Bereich für 500 Euro Straßenpreis eigentlich nichts falsch machen.

>>> Reloop Terminal Mix 4

Foto: Reloop
Autor: Daniel
Denon MC 3000 vorgestellt

In einem kleinen Sneak zeigt Denon den kleinen Bruder des MC6000. Der MC3000 wird für Virtual DJ optimiert sein (Virtual DJ in der LE Version gehört zum Lieferumfang) beherrscht aber auch die Kontrolle über die Traktor2-Software. Ansonsten kann das Gerät, was man von ihm erwartet: Die Bedieneinheiten des 2-Deck-Controllers leuchten da, wo sie hingehören und die Jogwheels machen einen soliden Eindruck. Das integrierte USB Audio Interface kann 2xStereo-Inn und 2x Stereo-Out. Zwei analoge Line-Eingänge und Mikrofon-Eingang machen die Sache rund. Nach draußen gelangt der Sound über Stereo-Cinch oder Klinkenschlüsse. Mehr Infos will Denon Mitte November veröffentlichen.

>>> denondj.com

Foto: Denon US
Autor: Daniel
NI spendiert Audio-Interface-Käufern Traktor 2

Wer zwischen 1. November und 31. Dezember dieses Jahres ein Audio-Interface von Native Instruments erwirbt, erhält dazu die Traktor 2 Software spendiert. Käufer der sechs- oder zehnkanäligen Version erhalten Traktor Pro 2. Wer sich für Traktor Audio 2 entscheidet, erhält Traktor Duo 2 kostenfrei dazu.

>>> Native Instruments

Foto: NI
Autor: Daniel
Reloop RMP 2.5 CD-Player und Controller

Das neue Gerät der Reloop-RMP-Reihe kann man getrost als eierlegende Wollmilchsau bezeichnen, denn neben der üblichen CD-Player-Funktionen sendet der RMP 2.5 Alpha MIDI-Signale und eignet sich daher bestens zur Steuerung von gängiger DJ-Software.

Der RMP 2.5 liest MP3 oder WAV aus eingelegten CDs und CD-Rs oder aus via USB angeschlossenen Sticks oder Harddiscs. Via USB angeschlossene Medien lassen sich zudem im Vorfeld scannen und dadurch im Nachhinein schneller durchsuchen. Auch das Koppeln mehrerer Player ist möglich. Der erste Player schleift die USB-Quelle dabei an die Clienten durch.

Bei den herkömmlich angeordneten Bedieneinheiten findet man sich schnell zurecht. Hilfreich ist die Next-Track-Funktion, mit dessen Hilfe man bereits während des noch laufendem Titels den nächsten suchen kann.

Die Cross-Media-Tauglichkeit komplettiert die umfangreiche MIDI-Funktionen. Per USB am Rechner kann der RMP 2.5 sämtliche MIDI-fähige Software steuern. Fertige MIDI-Presets sind bereits vorhanden und einfach zu wählen. Alle Bedienelemente sind zudem mittels einfacher SHIFT-Funktion doppelt belegbar.

Mit knapp 3,5 Kilogramm bleibt der Player dennoch transporttauglich und mit 350 Euro Straßenpreis ein günstiges DJ-Tool.

>>> reloopdj.com

Foto: Reloop
Autor: Daniel
Vestax Spin nun auch für djay auf dem iPad

Der Vestax Spin Controller supportet ab sofort die djay-Software in der Version 1.4 für das iPad. Zum Steuern der Software nutzt man nun zusätzlich die Bedienelemente des Vestax-Controllers, der einfach via Apple-USB-Adapter an das Pad gestöpselt wird. djay gibt’s im Appstore für knackige 20 Taler, der Vestax-Spin-Controller wandert derweil für gut 230 über den Tresen. Als Zubehör sollte man das externe Vestax-Netzteil (SDC-7) und ein Split-Kabel zum Vorhören einplanen.

>>> vestax.com

Foto: Vestax
Autor: Daniel
Pioneer-Controller DDJ Ergo

Mit seinen TTs schaffte Pioneer den Sprung in die Digital-DJ-Controller-Ecke. Der DDJ Ergo ergänzt das Portfolio jetzt um einen Mid-Class-Controller (500 Euro Straßenpreis), der mit Virtual DJ LE und eigener Pioneer-Oberfläche ausgeliefert wird. Ein Betrieb an anderen MIDI-Softwarelösungen (eine Traktor TSI-Datei wird mitgeliefert) ist natürlich trotzdem möglich.

Als auffälligstes Merkmal dürfte sofort die eigenwillige futuristische Form ins Auge stechen. Organisch abgerundete Ecken, nach unten konische zulaufend und dank hoher Füße mit genügend Raum für die Laptopunterseite. Das schwarzgraue Finish harmoniert mit den roten illuminierten Buttons. Trotzdem bleiben die fipselig, haben aber glücklicherweise genügend Abstand voneinander.

Neu ist Pulse Control. Mithilfe von LEDs gibt das Gerät zu Pitch, Beat, Effekten und den jeweils aktiven Decks optisches Feedback. So zeigt beispielsweise eine unterschiedlich intensiv leuchtende blaue LED auf den 115mm-Jog-Wheels, wie hoch die Pitch-Übereinstimmung mit dem anderen Deck ist.

Spannung erhält der DDJ Ergo über den USB-Port des Laptops. Ein externes Netzteil gibt es nicht. Mit einem kleinen Schiebeschalter, lässt sich das Gerät jedoch ein- und ausschalten, sodass es bei Leerlauf dem Laptop keine Energie klaut.

Gemixt wird mit dem Controller natürlich softwareseitig. Das Mastersignal kann man an Stereo-Cinch und -Klinke abgreifen. Externe Signale lassen sich wie Stereo-Cinch-Line- oder Mikrofon-Eingang in die Software einspeisen, wobei man sich zwischen einen der beiden Eingänge entscheiden muss. Vorhören über Kopfhörer (3,5mm- oder 6,3mm-Klinke) ist natürlich auch möglich.

>>> pioneer.eu

Foto: Pioneer
Autor: Daniel
Vestax Digital-DJ-Battle

Der Vestax Digital-DJ-Battle 2011 steht wieder an. Bis zum 9. Oktober können sich Controller-DJs mit einem Video für das Finale qualifizieren. Mitmachen kann jeder, der mit einem Computer und einem DJ-Controller auflegt. Vinyls und CDs sind nicht erlaubt. ie Controller Marke ist dabei frei wählbar. Die vier besten Teilnehmer werden im Rahmen der Turntablism meets Controllerism Party am 21. Oktober 2011, im Gebäude 9, in Köln, gegeneinander antreten. Hauptpreis ist ein Gig in Tokio (Japan).

>>> Teilnahmebedingungen und mehr auf vestax.de

Foto: Vestax
Autor: Daniel
Reloop-Kopfhörer RHP-20

Der RHP-20-Kopfhörer aus der Reloop-Schmiede wirkt auf den Betrachter wie Science-Fiction. Fehlen eigentlich nur noch blaue LEDs, um den Eindruck rund zu machen. Aber auch ohne macht der Kopfhörer eine gute Figur. Wie immer wurde mitgedacht und ein Werkzeug entwickelt, dass passgenau auf DJ-Bedürfnisse zugeschnitten wurde.

Der Kopfbügel besteht aus festem Hartgummi und die Ohrmuscheln lassen sich mittels Aluminium-Schwenkvorrichtung leicht drehen und falten. Memory Foam Polster mit Protein-Oberfläche klingen schonmal futuristisch, sollen aber nichts anderes heißen, als dass sich die Ohrmuscheln der Kopf- und Ohrform anpassen und nach Abnehmen des Hörers nicht sofort in ihre Ursprungslage zurückbilden. Protein-Leder kommt aus der Auto-Industrie und ist das Echtleder-ähnlichste Material auf dem Markt, bietet hervorragende Feuchtigkeitsaufnahme und  Entformbarkeit, welche zudem unangenehme Klammheit reduzieren.

Der Kennschalldruckpegel von 110 Dezibel genügt Clubanforderungen und das leicht austauschbare Spiralkabel (3,5/6,3 mm Klinke) mit vergoldeten Kontakten macht die Sache rund.

>>> reloopdj.com

Foto: Reloop
Autor: Daniel
Maschine Mikro von Native Instruments

Native Instruments Maschine ist eine perfekte Symbiose zwischen Soft- und Hardware. Leider etwas klobig und für LIVE-Einsätze nicht unbedingt die erste Wahl. Ab Oktober werfen die DJ-Technik-Produzenten deshalb eine Mikro-Version auf den Markt. Der kleine Ableger des Hardware-Controllers fällt nicht nur äußerst kompakt aus, sondern landet im Oktober auch mit einem recht Geldbeutelschonenden Preis von rund 350 Euro im Ladenregal.

Der portable Controller hat nur zwei Drittel der Größe und des Gewichts der regulären Maschine-Hardware, bietet dennoch den Zugriff auf alle zentralen Funktionen der Software (Vollversion). Das Schrumpfen verschlang natürlich einige Bedienelemente. So findet nur noch ein Display Platz auf dem nun auch Bänke und sämtliche Einstellungen geregelt werden. Geblieben ist das Erkennungsmerkmal: die 4×4-Matrix mit den drucksensitiven, dynamisch hintergrundbeleuchteten Drum-Pads.

Um das kompakte Format zu ermöglichen setzt der MIKRO-Controller auf ein einzelnes Display und einen zuweisbaren Master-Encoder, und bietet dabei die gleiche vollformatige 4×4-Matrix mit den drucksensitiven, dynamisch hintergrundbeleuchteten Drum-Pads der regulären MASCHINE-Hardware. Maschine Mikro wird mit der Maschine Vollversion ausgeliefert und bietet darüber hinaus die komplette 6 GB Sound-Library von Maschine.

Als besonderes Leckerli veröffentlicht Native Instruments in Kürze die iOS-Version iMaschine. Vier Spuren, Audio-Sampling, Effekte und jede Menge Erweiterungen für die Groove-Programmierung unterwegs. Deren Ergebnisse lassen sich dann sehr leicht in Machine integrieren. Ob die iOS-Version den Hardware-Controller ersetzen oder zumindest ergänzen kann, ist nicht bekannt. Auch nicht, ob es neben der beworbenen iPhone-Version, auch eine für das iPad geben wird. Letzteres ist aber sehr wahrscheinlich.

Hier noch ein erstaunliches Video mit Fingerakrobat Jeremy Ellis an Maschine Mikro.

>>> Maschine Mikro bei Native Instruments

Foto: Native Instruments
Autor: Daniel
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