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Pioneer RMX-1.000 Remixstation

Da hat Pioneer mal ein ordentliches Multitalent aus dem Kiste gezaubert. Natürlich liegt die Gewichtung des Samplers auf den Effekten, die von eingespeisten Quellen (egal ob CD-Player, Mixer, Computer etc.) zum Modifizieren der laufenden Tracks genutzt werden können.

16 Bänke lassen sich mit Samples bestücken und passen sich via X-Pad (ja, der vom DJM 900 Nexus) Takt und Geschwindigkeit an. Das funktioniert intuitiv und mitunter vollautomatisch, ein Fahren auf Schienen sozusagen. Taktfehler können so kaum passieren und der DJ kann sich voll und ganz auf seine Performance, die Musik und das Publikum konzentrieren. Jede benutzerdefinierte Einstellung kann als Preset gespeichert werden und bietet so verschiedene Voreinstellungen für unterschiedliche Anwendungen.

Foto: Pioneer
Autor: Daniel
Pioneer DJM 850 – 4-Kanal-Mixer mit Audio-Interface

Nachdem Pioneer eine ganze Weile mit digitalem Equipment gebummelt hat, schießen die Japaner seit zwei Jahren neue Produkte wie aus einer Schneekanone auf den Markt. Das neue in schwarz oder silber erhältliche Pioneer-Baby DJM-850 schafft den Spagat zwischen seinen Geschwistern DJM800 und DJM900.

Integrierte Soundkarte (24-Bit/96-kHz, 4-Stereo-Kanäle In- oder Output) und natürlich wieder eine verbesserte Effekt-Sektion. Reverb und Spiral wurden direkt vom 900er übernommen; neu ist der Effekt Up Echo. Besonderes Leckerli ist der Beat Colour Effect. Dieser analysiert den Audioeingang jedes Kanals und verbindet die rhythmischen Lautstärkenänderungen mit anderen Parametern. Der Equalizer des DJM-850 emuliert zudem den Isolator des DJM-1000: Total-Kill, Baby.

Der USB-Anschluss liegt auf der Oberseite des Mixers, die MIDI-Funktionen sind frei auf die Elemente des Mixers zuweisbar. Und energiesparend ist der 850 auch noch. Ist der Mischer nämlich für eine bestimmte Zeit unbenutzt, wechselt er in den Standby-Modus. Schickes Teil.

Foto: Pioneer
Autor: Daniel
V-MIDI – Interface für iOSGeräte

Über das iPhone wurde geschmunzelt und dem iPad wurde eine dunkle Zukunft beschienen. Einen guten Packen Jahre später haben es die Geräte dann sogar in die Musikproduktion, -steuerung und LIVE-Mische geschafft. Erst als verlängerter Arm der Mac-Software, wächst nicht erst seit jetzt der Markt der Stand-Alone-Apps. Damit die auch via MIDI-Controller gesteuert werden können, liegen diverse Adapter auf dem Markt.

V-MIDI ist einer davon und kann mehr. Zum einen lieferte das gute Tool mehr Energie und füttert damit nicht nur die angeschlossenen Controller, sondern auch das iOS-Gerät. Mit dem schnieken Drehregler am V-MIDI lässt sich auch die Ausgangsleistung des iOS-Gerätes verstärken.

>>> Vestax

Foto: Vestax
Autor: Daniel
Vestax VCI-400 4-Deck-Controller

Schon eine Weile auf dem Markt, aber unerwähnt wollte ich das Teil nicht lassen. Der VCI-400 ist ein All-In-One-DJ-Controller mit schicker Vollmetallplatte und vier Kanalfadern. Eine 24Bit/48KHz Soundkarte ist integriert, die beleuchteten Jogwheels sind Vestaxtypisch hochempfindlich und besitzen einen einstellbaren Widerstand. Virtual DJ und Serato DJ Intro sind im Lieferumfang enthalten. Mit Traktor Pro 2 funktioniert das Teil allerdings auch. Line- und Crossfader sind austauschbar und auch so ist das knapp 800 Euro teure Teil voll für den Clubbetrieb ausgelegt. XLR- und Klinke-Master-Outs und zwei zackige Line-Inputs, die allerdings Softwareseitig gemixt werden.

>>> Vestax

Foto: Vestax
Autor: Daniel
Rane Sixty-One & Sixty-Two – All-In-One-Mixer

Rane steht seit jeher als der perfekte Hardware-Begleiter für Serato-DJs ungeschlagen an der Spitze. Mit den zwei aktuellen 2-Kanal-Mixer-Modellen Sixty-One und Sixty-Two baut das neuseeländische Unternehmen diesen Vorsprung weiter aus.

Die One-Version hat schon nahezu alles im Gepäck, was sich der Digital-Dj von heute wünscht. Eine integrierte 20-Kanal-Soundkarte, vier analoge Audio-Eingänge, Mic-Input und 6,3mm-Klinken-Master-Output. Natürlich Kopfhörerausgang, Loop-Send/Return und ein integriertes Netzteil, das mit einem dicken Kaltkabel gefüttert wird. Das Ganze hat mit rund 1.500 Euro dann aber auch seinen Preis.

Der Sixty-Two legt dann noch ein paar Scheite nach. Er besitzt zwei USB-Eingänge und kann demnach mit zwei Rechnern gleichzeitig genutzt werden. Das Master-Signal wird über clubtaugliche XLR-Buchsen ausgegeben und der zusätzliche Monitorausgang über zwei 6,3mm-Klinken. Darüber hinaus bietet der Sixty-Two eine Latte an integrierten Effekten, erweiterte MIDI-Funktionen, eine bessere Loopkontrolle und ein Display, über das sich diese zusätzlichen Gimmicks bequemer ausführen und kontrollieren lassen. Logisch, dass auch zusätzliche Buttons/Knobs zum Durchstöbern der Musikbibliothek und Laden der Titel verbaut wurden.

Dieses Mehr an DJ-Luxus schlägt sich auch im Preis nieder. 2.100 Euro möchte Rane für diese eierlegende Wollmilchsau auf den Tisch gelegt bekommen. Für 100 Euro mehr gibt es die Version Z mit einem limitiertem Faceplate von Shepard Fairey und violetten Anschlusskabel.

>>> Rane Sixty-One
>>> Rane Sixty-Two

Foto: Rane
Autor: Daniel
Reloop Terminal Mix 4 – All-In-One-Controller

Nach einer Vielzahl an Traktor-Controllern wagt sich Reloop nun auch in die Serato-Scratch-Live-Ecke und haut mit dem Terminal Mix 4 gehörig auf den Putz. Der Controller schafft nämlich vier Decks (fast) ohne Umschalten. Für jeden Kanal ein Fader und EQ-Einheit. Gemixt wird demnach softwareseitig, für Output und Vorhören hat der Controller allerdings eine 4-Kanal-Soundkarte eingebaut.

Hingucker sind die Alu-Jog-Platters mit saftigen 15,5 Zentimetern Durchmesser, vollgummierte Knobs mit sandtem Druckpunkt und die mit 100 Millimetern extra langen 14-Bit-Pitchregler. Natürlich ist auch wieder der prominente Trax-Encoder dabei, der das Navigieren durch die Playlists dank vier zusätzlichen Management-Tasten sehr komfortabel macht.

Imgrunde hat Reloop seine Traktor-Controller-Erfahrung auf Serato Scratch übertragen. Wer die vorhergehenden Reloop-Controller kennt, fühlt sich auch hier sofort zuhause. Die Serato-Edition wurde gegenüber dem Jockey III noch ein bisschen geschliffen und gepimpt und istDank erhältlichen Traktor-Mappings auch dafür gewappnet. Deshalb kann man im semiprofessionellen Bereich für 500 Euro Straßenpreis eigentlich nichts falsch machen.

>>> Reloop Terminal Mix 4

Foto: Reloop
Autor: Daniel
Digital DJing Clinic Tour

Im Rahmen der Rane-Clinic-Tour 2011/12 laden Rane/Serato und Ortofon gemeinsam ab Dezember bei über 20 Händlern in ganz Deutschland zu gemeinsamen Workshops ein. Selbstverständlich widmen sich die Asurichter dabei neben Ortofon-Tonabnehmern und dem EKS Otus Raw auch Serato Scratch Live 2.3.1 und diverser Rane-Hardware. Als Leckerli verlost das Clinic-Team unter allen angemeldeten Teilnehmern diverse Hardware. Preise und Tourdaten nach dem Break.

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Foto: Rane
Autor: Daniel
Was soll ich an DJ-Gage verlangen?

Jeder kennt sie. Die utopisch wirkenden hohen Gagen an der Spitze stehender DJs. Die Beträge sind hoch, vierstellig und bestärken den Mythos des schnell verdienten Geldes beim DJing. Die Realität sieht ein wenig anders aus und muss berücksichtigt werden.

Abzuführende Umsatz- und Einkommenssteuer lassen die Gage schrumpfen. Hinzu kommt, dass man für einen (auswärtigen) DJ-Gig locker mal 24 Stunden unterwegs ist. Plus die Zeit, die man im Vorfeld dazu nutzt, Tracks zu sortieren, taggen und testen, Equipmentkonstellationen zu probieren sowie nach neuen Tracks zu recherchieren. Neues DJ-Equipment kostet, ebenso neue Tracks.

Was heißt das nun für den aufstrebenden DJ?

Zuvor. Es gibt keine allgemeingültige Gagentabelle. Darum halte ich mich auch mit Empfehlungen zurück. Nur soviel: Solange alles als Hobby zählt und die Gigs sich nicht häufen, muss man nicht viel kalkulieren. Hier hilft es, sich zu orientieren, was andere DJs in gleicher Position nehmen und den eigenen Marktwert einzuberechnen. Mehr lesen »

Foto: sxc/yochim
Autor: Daniel

Eingabegeräte für Videokonsolen zu musikalischen Zwecke umzufunktionieren rules. Jetzt ist Kinect an der Reihe. Bedient wird damit ein 360°-Software-Sampler. Vorgestellt auf dem Bostoner Music Hack Day.

>>> musichackday.org


Autor: Daniel
via debug
Audio Invasion 2011 in Leipzig

Die fünfte Ausgabe der Leipziger Audio-Invasion steht an diesem Wochenende an. Natürlich spielt sich alles wieder in den Hallen des Gewandhauses ab und drei Floors stellen die nötige Abwechslung bereit.

Im Mendelsohn-Saal wieder eine Ansammlung diverser LIVE-Acts, die dieses Mal unterschiedlicher nicht sein könnten. Beispielsweise die kanadische Band Azari & III, bei der 80s-Sounds DeepHouse-Soul treffen und damit energiereicher klingen, als es auf den ersten Blick vermuten lässt. Dann natürlich Beardyman. Der Brite dürfte auch hier dank Youtube nicht mehr ganz unbekannt sein. LIVE-Beatboxing, Looping, Vocalmodulation und mehr (siehe auch Video).

Das Mendelsohn-Foyer zunehmend elektronischer: Die Slowhouse-Franzosen Nôze und Innervisions-Mann Henrik Schwarz sind mit LIVE-Equipment am Start. Im Hauptfoyer zippert es minimalistisch frickelig. Die K7ler Brandt Brauer Frick und die Acker-Dub-Leute Lake People aus Leipzig performen live. Peaches begnügt sich mit den Plattentellern und Local-Support steuern Peter Invasion & Preller bei.

>>> audio-invasion.de
>>> Audio Invasion 2009 Review auf aepool


Autor: Daniel
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